Kein öffentlicher Fernsprecher mehr im Ort

Auch in Prien hat die letzte Telefonzelle nun ausgedient

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Prien - Sie steht seit langer Zeit auf der Verkehrsinsel am Marktplatz bei der Einmündung von der See- in die Schulstraße. Doch jetzt muss auch die letzte Telefonzelle in Prien weichen:

Schon vor Monaten wurde ein entsprechender Antrag gestellt, um das Ortsbild zu verbessern, wie der Radiosender Bayernwelle und das Oberbayerische Volksblatt nun berichten. Neben die Telefonzelle quetschen sich auf engsten Raum bislang auch eine Bank, ein Kaugummiautomat, ein Briefkasten und ein Baum. Bürgermeister Seifert will das weitere Vorgehen nun mit dem Betreiber, der Deutschen Telekom, abklären. Dann soll der Fernsprecher endgültig abgebaut werden und aus dem Ortsbild verschwinden.

In der Region gab es zuletzt immer wieder Meldungen, dass öffentliche Telefonzellen zunehmend auf das "Abstellgleis" gelangen und ausrangiert werden. Wegen eines geänderten Nutzungsverhalten und sinkender Umsätze waren bereits die Fernsprecher in Aschau im Chiemgau sowie in Neumarkt St. Veit (Landkreis Mühldorf) abmontiert worden. Auch in Bernau am Chiemsee gab es entsprechende Diskussionen. Dort soll die Zelle künftig als mobiler Bücherschrank genutzt werden.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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