Rimsting

Kaum Betrieb im Jugendtreff

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Nach der Renovierung vor einigen Jahren war die Stimmung bestens. Jetzt kommen kaum noch junge Leute in den Rimstinger Jugendraum.

Ein frischer Wind soll bei der freien Jugend in der Gemeinde Rimsting einziehen.

Das haben sich Bürgermeister Josef Mayer und die beiden Jugendbeauftragten der Gemeinde, die Gemeinderätinnen Mary Fischer und Elisabeth Stögmüller vorgenommen. Nach ihrem Dafürhalten ist die Akzeptanz des Jugendraums im Keller des Feuerwehrhauses derzeit «völlig ungenügend». In der Regel kommt zu den wöchentlichen Treffs nur eine Handvoll junger Leute. Die Gemeinde hatte deswegen alle Rimstinger Jugendlichen im Alter von zwölf bis 18 Jahren zu einem Treffen ins Feuerwehrhaus eingeladen. Sie sollten ihre Vorstellungen und Wünsche im Hinblick auf die freie Jugendarbeit und besonders die Ausgestaltung des Jugendraums im Keller des Feuerwehrhauses formulieren.

23 junge Leute kamen, außerdem Karina Hernaiz vom Kreisjugendamt Rosenheim, Gitti Plank vom Jugendtreff Prien und die derzeitigen Rimstinger Jugendraumbetreuer Sabine Jilke und Maxi Rupp. Umgehend umgesetzt wird nun die Anregung, die Öffnungszeiten zu ändern. Statt am Freitag ist der Jugendraum ab heute immer mittwochs ab 16 Uhr auf.

Wie lange allerdings der Treffpunkt offen gehalten und ob vielleicht ein zweiter Tag angeboten werden soll, hänge von der weiteren Entwicklung und Resonanz ab, so der Tenor der Verantwortlichen. Der Bürgermeister versprach auf eine Anregung der Jugendlichen hin, eine Umgestaltung der Freifläche beim Feuerwehrhaus für ihre Zwecke zu unterstützen.

Allerdings müssten die Jugendlichen auch selbst mithelfen, was auch einige sofort zusagten. Den Wunsch nach einem zweiten Beachvolleyballfeld an der Strandanlage und die Anschaffung eines Billardtisches für den Jugendraum sowie alle weiteren Anregungen werde die Gemeinde noch prüfen, erklärte der Bürgermeister.

Je mehr Jugendliche sich regelmäßig treffen und gemeinsame Aktivitäten starten, desto mehr werde die Gemeinde auch bereit sein, Wünsche materiell und ideell zu unterstützen, stellte Mayer fest. Jugendleiter und Gemeinde hoffen nun, dass künftig mehr junge Leute den Jugendtreff besuchen. Jeder könne ganz unverbindlich einmal vorbeischauen. Vielleicht werde dann bald mehr daraus, so das Fazit. th

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