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chiemgausbeste.de

Stimmt ab für die beste Apotheken am Chiemsee

chiemgausbeste: Apotheker händigt Patient Medikament aus
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Es gibt Pillen für jedes Leiden.

Wenn Ihr Euch beim Arzt ein Rezept habt ausstellen lassen, kommt Ihr damit für gewöhnlich in die Apotheke: ihr legt es dem Apotheker vor, der es sorgsam studiert und dann schnellen Schrittes zum Arzneimittelschrank eilt, um Euch schließlich das richtige Mittelchen - meist gegen Bezahlung - auszuhändigen. In Deutschland gibt es knapp 19.000 Apotheken, einige davon am Chiemsee. Doch welche ist die beste der Region?

Chiemsee - Die Pharmazie ist ein hoch komplexes Fachgebiet mit einem stolzen Berufsstand, der auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Allerdings gibt es wohl kaum einen Berufsstand, dem man im Laufe der Geschichte so oft mit gemischten Gefühlen begegnete und zum Teil auch noch heute gegenübertritt: als Lebensretter gefeiert, als Halsabschneider beschimpft oder als Hexer gefürchtet. Wir suchen die beste Apotheke am Chiemsee!

Stimmt ab!

chiemgausbeste.de - Branchenbuch für deine Region

Was ist chiemgausbeste.de?

chiemgausbeste.de - das moderne Branchenbuch für Eure Region: Wenn Ihr auf der Suche nach den Besten der Besten aus dem Chiemgau seid, dann ist chiemgausbeste.de genau die richtige Adresse für Euch. In den verschiedenen Kategorien Bildung, Dienstleister, Essen und Trinken, Gesundheit, Kultur, Nachtleben, Shopping, Sport und Freizeit, Tourismus, Verleihe und Wellness, haben wir mehrere Bestenlisten angelegt.

Gerne könnt Ihr unsere Listen auch jederzeit ergänzen: Schickt uns eine Mail mit Eurem Vorschlag an chiemgausbeste@ovb24.de und wir aktualisieren die Liste.

Jede Stimme zählt: In dem permanenten Ranking entscheidet Ihr mit Eurer Stimme darüber, welches Unternehmen, welcher Betrieb oder Dienstleister gegen Ende des Jahres von uns mit dem Besten-Award ausgezeichnet wird. Gleichzeitig empfehlt Ihr mit Eurem Like einen bestimmten Anbieter weiter, sodass sich andere Nutzer schon im Vorfeld ein Bild eines bestimmten Unternehmens, Betriebes, Anbieters und Dienstleisters machen können.

In der Apotheke muss Ordnung herrschen.

Eine kurze Geschichte der Pharmazie

Egal, ob Schamane, Medizinmann, Hohepriester, Mönch oder Kräuterhexe: Hersteller von Arzneimitteln gibt es bereits seit den ersten Hochkulturen. Mit ihrem geheimen Wissen besänftigten sie Geister, Dämonen, verabreichten berauschende Substanzen und verarbeiteten Kräuter und Pflanzen zu schmerzlindernden Salben und Tinkturen. Aber die ersten Apotheker, in der Gestalt wie man sie heute kennt, erschienen erstmals vor ungefähr 800 Jahre auf der Bildfläche.

Ein Stauferkönig reformiert das Gesundheitswesen

Es war kein geringerer als der Stauferkönig, der im Jahr 1220 vom Papst als Friedrich II. zum Kaiser gekrönt wurde, der während seiner Herrschaftszeit die entscheidenden medizinpolitischen Impulse setzte, um das Gesundheitswesen grundlegend zu reformieren. Auf sein Wirken hin wurde fortan die ärztliche Ausbildung und Prüfung, Praxisausübung und Gebührenordnung, die Lehre der Wundärzte sowie die Trennung von Arzt und Apotheker, die Kontrolle der Apotheken und der Arzneimittelherstellung, sowie die Gestaltung der Arzneipreise geregelt. Der Berufsstand des Apothekers war geboren.

So viele Wundermittel.

Herstellung von Arzneimitteln früher

Kurz nachdem die Verordnungen von Friedrich II. erlassen worden waren, wurde in Trier 1241 die erste Stadtapotheke urkundlich erwähnt. Andere große und einflussreiche Städte wie Hamburg, Köln, Würzburg zogen rasch nach. Unter strenger Kontrolle der Obrigkeit und immer von den misstrauischen Ärzten beäugt, produzierten die Apotheker in ihren Laboren fortan ihre Arzneien. Um das Leiden anderer erträglich zu machen, gefährdeten sie ihre eigene Gesundheit bei der Herstellung der Medizin. Sie setzten sich selbst giftigen Dämpfen aus oder hantierten mit aggressiven Chemikalien.

Das Prinzip des freien Marktes gilt auch für Apotheken

Eine Apotheke konnte nur eröffnet werden von jemandem, der das Apothekerhandwerk bei einem Meister gelernt hatte. Die Anzahl von städtischen Apotheken war im Mittelalter daher stark limitiert. Obwohl die Anzahl der Apotheken stetig zunahm, entschied das Bundesverfassungsgericht faktisch erst gegen Ende der 1950er Jahre, dass auch für Apotheken das Prinzip des freien Marktes zu gelten habe.

Alles Pillepalle.

Bahnbrechende Entdeckungen

Die Industrialisierung, die im heutigen Deutschland erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts einsetzte, machte auch vor dem pharmazeutischen Gewerbe nicht halt. Neue Ideen sowie die zur Verfügung stehenden technischen Hilfsmittel revolutionierten es grundlegend.

Als Apotheker-Gehilfe gelang es Friedrich Stürmer 1805 das Opiat Morphin aus der Droge Opium zu isolieren. Nur wenig später gelangte der neue Wirkstoff in „Deutschland“ und „Frankreich“ auf den Markt. Eine ähnlich spektakuläre Entdeckung machte Johann Buchner. Er entdeckte 1828 die Chemikalie Salicin, die bald darauf unter dem Namen Aspirin sehr erfolgreich vertrieben wurde.

Der Apotheker von heute

Diese und viele weitere Entdeckungen veränderten den Apothekerberuf grundlegend. Der technische Fortschritt führte langfristig dazu, dass Medikamente schneller, billiger und in besserer Qualität in Fabriken hergestellt werden konnten, als von Hand. Das Berufsbild des Apothekers änderte sich erneut. Heute haben Apotheker vor allem noch eine Funktion: die Beratung.

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