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Trinkwasser kommt derzeit aus Rimsting

OVB
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Wasserwart Sepp Frank im Maschinenhaus der Gstadter Wasserversorgung mit dem neuen Druckkessel.

Gstadt - Das Trinkwasser für Gstadt und die Fraueninsel kommt derzeit von den Aiterbacher Brunnen und damit vom Hochbehälter des Zweckverbandes "Wasserversorgung Chiemseegruppe" auf der Ludwigshöhe in Rimsting.

Gemeinderat hat Aufträge vergeben

Die Gemeinde Gstadt saniert ihre Wasserversorgung für fast 170.000 Euro. Der Gemeinderat hat die Sanierung voraussichtlich in drei Bauabschnitten bis 2012 in nichtöffentlicher Sitzung für fast 120.000 Euro vergeben. Dazu kommen noch zusätzliche Leistungen für rund 50.000 Euro wie der Ausbau der bestehenden Druckbehälteranlage, Fliesen- und Malerarbeiten, neue Wasserleitungen von den Brunnen zum Wasserhaus in Schalchen.

Der Bauhof der Gemeinde habe bereits die drei alten Druckkessel im Maschinenhaus ausgebaut, berichtete Wasserwart Josef Frank im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung. Für den Druckausgleich sei inzwischen im Untergeschoss ein neuer, 1500 Liter fassender Druckkessel eingebaut worden sowie auch das verbindende Leitungssystem. Nach den Berechnungen des Ingenieurbüros Bichler & Klingenmeier sei künftig nur mehr ein Kessel erforderlich.

Wasserhaus Schalchen soll erneuert werden

Als nächstes werde nach der Sanierung der Hydraulik des Maschinenhauses und der Brunnen die Mess- und Fernwirktechnik sowie die Automatik eingebaut. Der Wasserwart kann am Bildschirm im Büro des Bauhofs künftig jederzeit den aktuellen Stand des Versorgungsnetzes und etwaige Störungen feststellen. Im letzten Bauabschnitt sollen die Übergabeschächte nach Breitbrunn und für die Fraueninsel saniert werden, die von Gstadt aus mitversorgt werden. Außerdem ist geplant, das 40 Jahre alte Wasserhaus in Schalchen zu erneuern.

Um die Versorgung während der vorübergehenden sanierungsbedingten Stilllegung der eigenen Brunnen zu gewährleisten, wurde der Hochbehälter auf der Ludwigshöhe stärker aufgefüllt als sonst üblich.

Trotz der aufwändigen Sanierung werde es nicht notwendig, die Gebühren für das Trinkwasser in den nächsten Jahren zu erhöhen, erklärte Bürgermeister Bernhard Hainz auf Anfrage.

th/Chiemgau-Zeitung

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