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Rund 30 unerlaubte Einreiseversuche auf A93 bei Kiefersfelden

„Beförderungsdienste“: Strafanzeigen beim Grenzübertritt - Bundespolizei beschuldigt Fahrzeugführer

Bupo
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Die Bundespolizei führt Kontrollen an der A93 bei Kiefersfelden durch.

A93/Kiefersfelden - Über das Wochenende (17./18. Oktober) verteilt war die Rosenheimer Bundespolizei mit rund 30 unerlaubten Einreiseversuchen befasst. Die meisten der Migranten, die ohne die erforderlichen Papiere unterwegs gewesen sind, wurden auf der A93 bei Kiefersfelden festgestellt. In vier Fällen haben die Bundespolizisten auch die Personen festgenommen, die den Ausländern offenbar zum illegalen Aufenthalt in Deutschland verhelfen wollten.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

So stoppten die Beamten am Sonntag in der Kontrollstelle auf der Inntalautobahn einen in Griechenland zugelassenen Kleintransporter. Am Steuer saß ein griechischer Staatsangehöriger. Beifahrer des 37-Jährigen war ein Albaner, der lediglich über eine abgelaufene und damit ungültige griechische Aufenthaltserlaubnis verfügte. Die Bundespolizei beschuldigte den Fahrzeugführer der Beihilfe zum unerlaubten Einreiseversuch. Einen entsprechenden Tatvorwurf musste auch ein Deutscher entgegennehmen.

Mit seinem Pkw wollte der 42-Jährige einen indischen Staatsangehörigen zwischen Kufstein und Kiefersfelden über die Grenze bringen. Der Inder, 24 Jahre alt, hatte weder einen Ausweis noch ein Visum dabei. Ebenfalls ohne Papiere war ein Syrer unterwegs. Der 23-Jährige, der im Wagen eines 33-jährigen Pakistaners mitfuhr, wurde von der Bundespolizei an der deutsch-österreichischen Grenze in Gewahrsam genommen. Im Rahmen der Grenzkontrollen überprüften die Bundespolizisten auch zwei Kosovaren, die am Samstag in einem Auto gemeinsam in Richtung Rosenheim unterwegs waren.

Während der 20-jährige Fahrer einen Reisepass und eine deutsche Aufenthaltsgenehmigung hatte, konnte sein Begleiter im Alter von 17 Jahren den Beamten nur eine kosovarische Identitätskarte aushändigen.

Die vorläufig festgenommenen Fahrzeugführer erhielten für ihre „Beförderungsdienste“ von der Bundespolizei in Rosenheim jeweils eine Strafanzeige. Sie werden sich daher voraussichtlich schon bald verantworten müssen. Abgesehen von dem Syrer, der an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet werden konnte, wurden die mitgenommenen Migranten zurückgewiesen und der österreichischen Polizei überstellt. Am Wochenende verweigerte die Rosenheimer Bundespolizei insgesamt etwa 20 Migranten die Einreise in die Bundesrepublik. Sie stammen ursprünglich vor allem aus Nigeria, dem Kosovo, Togo und dem Irak.

Pressemeldung Bundespolizei Rosenheim

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