Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Sanierungsbedürftiges Bahnhofsgebäude

OVB
+
Das Bahnhofs-Gebäude in Brannenburg befindet sich im Besitz der Gemeinde und ist sanierungsbedürftig. Der Gemeinderat wünscht noch zusätzliche Informationen, ehe er über das weitere Vorgehen entscheidet.

Brannenburg - Die Bandbreite der Diskussionsbeiträge zum Thema Bahnhofgebäude reichte von "so wenig wie möglich", oder "wenn schon sanieren, dann auch richtig":

Das weitere Vorgehen der Gemeinde für die zukünftige Gestaltung und Nutzung des Bahnhofsgebäudes stand im Mittelpunkt der jüngsten Gemeinderatssitzung. Diplomingenieur. Markus Gogl vom beauftragten Fachbüro Nickol und Partner erläuterte dem Gremium die Schwerpunkte der möglichen Baumaßnahmen, die den Schall- und Wärmeschutz sowie die Sanierung des Daches umfassen. In der Untersuchung orientierte sich das Fachbüro am herkömmlichen Erscheinungsbild des Gebäudes, in dem sich zwei Wohnungen befinden. Im Erdgeschoss werden momentan noch zwei Räume von der Bahn genutzt, ansonsten steht dieser Bereich leer.

Um eine Förderung der Fenster über das Schallschutzkonzept der Bahn zu erhalten, muss die Maßnahme bis Juni dieses Jahres beantragt werden. Für die den Gleisen zugewandte Seite des Gebäudes schlug Gogl einzeln anzufertigende Kastenfenster vor, ansonsten könnten normale Lärmschutzfenster eingebaut werden. Notwendig wäre im Zuge der Maßnahme dann auch der Einbau einer Lüftung in die Wohnungen, um das Raumklima zu optimieren.

In der Diskussion reichten die Wortbeiträge von "so wenig wie möglich machen" bis zu "wenn schon sanieren, dann auch richtig". Überlegen müsse man sich auf jeden Fall eine passende langfristige Nutzung des Gebäudes. Vorstellbar ist für mehrere Gemeinderäte auch eine Veränderung des Erscheinungsbildes des Bahnhofs, beispielsweise durch großflächigere Fenster im Erdgeschoss. Klärungsbedarf besteht noch über eine mögliche Kostenbeteiligung der Bahn für die Sanierung des Daches.

"Wir brauchen eine Grundsatzentscheidung, wie wir mit dem Bahnhofsgebäude umgehen", forderte Bürgermeister Mathias Lederer. Ein Gesamtkonzept hänge natürlich auch von der Art der Erdgeschoss-Nutzung ab. Vor einer endgültigen Entscheidung über die Dach- und Fenstersanierung will der Gemeinderat erst noch weitere Informationen vorliegen haben. Insbesondere sei zu prüfen, welche Kostenunterschiede zwischen Dacheindeckungen mit Stahl beziehungsweise Ziegeln liegen und welche Anforderungen hinsichtlich der Schneelasten vorgegeben sind. Auch in den Bereichen Brandschutz und zum Zustand der Versorgungsleitungen im Haus möchte das Gremium genauere Zahlen als Entscheidungshilfe.

Ebenfalls in Angriff genommen werden soll die Suche nach einem Mieter für das Erdgeschoss.

mc/Oberbayerisches Volksblatt

Kommentare