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Tragödie in Tirol

Mutter und Sohn (56 und 24) stürzen 600 Meter in den Tod

Finkenberg/Ginzling (Tirol) - Drama am Sonntag: Von einer Bergwanderung kamen eine 56-Jährige und ihr Sohn nicht mehr zurück. Erst in der Nacht fand man ihre Leichen.

Am Sonntagvormittag, gegen 10 Uhr, unternahmen eine 56-jährige deutsche Staatsangehörige und ihr 24-jähriger Sohn eine geplante Wanderung von ihrer Unterkunft nach „Oberböden“ oberhalb der Gemeinde Ginzling. 

Laut BILD waren sie auf den Berg „Graue Platte” gewandert. Gegen 13 Uhr wurden sie noch an der Bergalm „Oberböden” gesehen. Beim Abstieg aus 2100 Metern ist es dann zur Tragödie gekommen. Sie gerieten wohl in eine vereiste Rinne und fanden keinen Halt mehr. So rutschten sie über eine Kante und stürzten 600 Meter über steiles Gelände tief in den Tod. 

Leichen erst in der Nacht gefunden

Nachdem beide abends nicht in ihre Unterkunft zurückgekehrt waren, wurde um 19:20 Uhr die Bergrettung alarmiert. Nach Anforderung eines Hubschraubers samt Wärmebildkamera konnten gegen 2:55 Uhr in der Nacht zwei leblose Personen in der Lenzenklamm gesichtet werden. Eine Bergung in den Nachtstunden war auf Grund der Dunkelheit und des weglosen Geländes nicht möglich. 

Die Toten konnten dann am Montag mittels Tau geborgen werden. Die Polizei ermittelt. 

Drei Urlauber aus Haltern am See verunglücken tödlich

So starben am Sonntag gleich drei Urlauber aus Haltern am See (NRW) in Österreich. Neben dieser Mutter und ihrem Sohn, verunglückte auch ein Skifahrer (21) im Salzburger Land

mg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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