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Verfassungsschutz darf AfD vorerst nicht beobachten

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Innerhalb einer Woche

Schlittenstürze, Schlaganfall und Herzinfarkt - Bergwacht Brannenburg im Dauereinsatz

Die Bergwacht Brannenburg wurde in der letzten Woche zweimal zu Schlittenunfällen am Heuberg gerufen. Zudem erlitt eine Frau (74) einen Schlaganfall, ein Mann (60) wurde nach einem Herzinfarkt ins Krankenhaus geflogen.

Die Pressemeldung der Bergwacht Brannenburg im Wortlaut:

Brannenburg - Ein achtjähriger Junge zog sich am Sonntag den 14. Februar am Heuberg sehr schwere Kopfverletzungen zu, nachdem er beim Schlittenfahren unterhalb der Daffnerwaldalmen mit einem Baum kollidiert war. Die Bergwacht Brannenburg versorgte den jungen Patienten mit mehreren Einsatzkräften und dem Bergwacht-Notarzt. Zusätzlich forderte der Einsatzleiter einen Rettungshubschrauber mit einem weiteren Notarzt an, der den Jungen im Anschluss direkt in ein Krankenhaus flog. Die Familie des Jungen wurden vom Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht betreut.

Schon am Freitag den 12. Februar war an gleicher Stelle eine 71-jährige Frau, ebenfalls mit ihrem Schlitten, gestürzt und erlitt dabei Prellungen an Rücken und Beinen. Auch sie wurde von den Einsatzkräften der Bergwacht Brannenburg versorgt und im Tal an den Landrettungsdienst übergeben.

Bereits am Mittwoch den 10. Februar hatte eine 74-jährige Frau auf der Biberhöhe in Brannenburg das Bewusstsein verloren. Die alarmierten Einsatzkräfte leiteten sofort nach Eintreffen an der Unfallstelle zusammen mit dem Notarzt der Bergwacht Brannenburg Reanimationsmaßnahmen ein. Zusätzlich wurden von der Bergwacht auch Einsatzkräfte des Landrettungsdienstes und ein weiterer Notarzt an die Einsatzstelle geführt. Die Patientin wurde im weiteren Verlauf in ein Klinikum transportiert, wo sie leider verstarb.

Am Samstag den 6. Februar befand sich eine Gruppe der Bergwacht Brannenburg zur Ausbildung im Sudelfeldgebiet, als die Kameraden der Bergwacht Leitzachtal wegen eines Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt alarmiert wurden. Sein Zustand verschlechterte sich schnell rapide.
Da sich die Kräfte der Bergwacht Brannenburg ganz in der Nähe befanden, konnten sie die inzwischen eingetroffene Besatzung des Rettungshubschraubers bei der Reanimation unterstützen. Der Zustand des 60-jährigen Patienten konnte im Anschluss glücklicherweise stabilisiert werden. Der Mann wurde mit dem Helikopter in ein Krankenhaus gebracht.

Pressemeldung der Bergwacht Brannenburg

Rubriklistenbild: © Matthias Bein/dpa

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