Investition in Hochwasserschutz am Inn

Nußdorf - Der Energieversorger E.ON investiert in den Hochwasserschutz am Inn und setzt dabei die Sanierung am Wasserkraftwerk Nußdorf fort.

E.ON setzt die Arbeiten zur Sanierung der Stauhaltungsdämme am Wasserkraftwerk Nußdorf am Inn ab Montag, den 5. September 2011 fort. Im Oberlauf des Kraftwerks wird der Inn beidseitig von Hochwasserschutzdämmen eingefasst. Diese Dämme werden nun ertüchtigt.

Die Arbeiten beginnen an den Inn-Zuläufen Einödbach und Euzenacher Bach (Flusskilometer 204+700) und führen flussaufwärts bis Flusskilometer 205. Die Sanierung soll bis Jahresende 2011 abgeschlossen werden. Bereits im Oktober 2010 hat E.ON damit begonnen, die Dämme zu ertüchtigen. Witterungsbedingt konnten die Bauarbeiten nicht wie geplant bereits im März 2011 abgeschlossen werden.

Um die Befahr- und Begehbarkeit der Dammwege in den Sommermonaten nicht einzuschränken, werden die Restarbeiten nun im Herbst 2011 durchgeführt. „Wir werden die Arbeiten abwechselnd auf dem linken und dem rechten Innufer vornehmen, damit immer eine Innseite für den Radverkehr genutzt werden kann.“, erläutert E.ON-Projektleiter Richard Herrmann. Die Maßnahme wird den bestehenden Schutz der Bevölkerung im Hochwasserfall weiter verbessern. Dazu werden die Dämme teilweise erhöht, um einen gleichmäßigen Freibord – das ist der Abstand zwischen dem Wasserspiegel und der Oberkante des Dammes – von 1,20 Metern sicherzustellen.

Hintergrund: Das Kraftwerk Nußdorf am Inn erzeugt seit 1982 umwelt- und klimafreundlichen Strom für über 68.000 durchschnittliche Privathaushalte und spart damit im Vergleich zum deutschen Strommix ca. 166.000 Tonnen CO² pro Jahr ein.

Pressemeldung E.ON Wasserkraft GmbH

Rubriklistenbild: © pa

Zurück zur Übersicht: Inntal

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT