Ereignisreiches Jahr der Jugendfeuerwehr

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Die Jugendfeuerwehr Flintsbach beim Reinigen des Gletschergartens.

Flintsbach - Das zu Ende gegangene Jahr 2012 war für die Jugendfeuerwehr Flintsbach wieder ein durchaus erfolgreiches und vor allem ereignisreiches Jahr.

Zwar verringerte sich die Mitgliederzahl im Laufe des Jahres von 40 auf 37 – damit kann man sich aber immer noch zu den größten Jugendfeuerwehren im Landkreis zählen. Insgesamt wurden im Jahr 2012 über 7.600 Dienststunden geleistet.

Zentrale Aktivität in 2012 war sicherlich die Reinigung des Gletschergartens im Ortsteil Fischbach, bei der mit sehr hohem Aufwand das Geotop von Bewuchs und Dreck befreit wurde. Nach getaner Arbeit erstrahlte der Gletschergarten in neuem Glanz und ist wieder ein würdiges Ausflugsziel.

Aber auch die Wettbewerbe waren ein wichtiger Bestandteil des Jahresprogramms. Beim Abschluss im Rahmen des Bayerischen Landesentscheids im nordbayerischen Pegnitz konnte man sich mit dem 8. Platz unter den Top Ten einordnen. Auch die gemeinsame Gruppe mit der Jugendfeuerwehr Au am Inn war ein Novum und eine tolle Erfahrung.

Neben diesen Aktivitäten nahm man noch als einzige Jugendfeuerwehrgruppe am Feuerwehr-Skirennen in Oberaudorf teil, startete eine neue Grundausbildung für die aktive Wehr mit 18 Teilnehmern, half tatkräftig beim Reinigen des Flintsbacher Freibads, beteiligte sich mit sieben Gruppen beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Feldkirchen-Westerham, organisierte ein zweites Mal einen Flohmarkt, nahm am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr teil, unterstützte beim Ferienprogramm und unternahm einen Ausflug zur Hauptfeuerwache in Rosenheim.

Ihr Können bewies der Flintsbacher Nachwuchs im Rahmen mehrerer Leistungsnachweise und Prüfungen. So legte man mit dem Wissenstest in allen Stufen, Jugendflammen in Stufe 1, CTIF-Bewerbsabzeichen in Silber und Gold, Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ in Bronze und der Bayerischen Jugendleistungsprüfung nahezu alle Prüfungen und Abzeichen ab, die in der Jugendfeuerwehr erreicht werden können.

Dass die Jugendfeuerwehr Flintsbach auch außerhalb der Gemeinde Einsatz zeigt, wurde durch die Wahl der beiden Flintsbacherinnen Annkatrin Simon und Anna-Lena Pertl zur Kreisjugendsprecherin, bzw. deren Stellvertreterin deutlich. Auch die Jugendbetreuerin Elisabeth Smettan übernahm als Fachbereichsleiterin „Internationale Jugendarbeit“ ein Amt im Ausschuss der Kreisjugendfeuerwehr.

Man kann also durchaus sagen, dass die Jugendfeuerwehr Flintsbach ein überaus aktives Jahr hinter sich hat und dabei erneut gezeigt hat, dass Jugendfeuerwehr mehr bedeutet, als nur mit Schläuchen etwas Wasser zu verspritzen. Schön ist deshalb die Aussicht auf 2013, denn auch hier deuten die Planungen bereits auf ein ähnlich abwechslungsreiches Jahr hin.

Pressemitteilung Jugendfeuerwehr Flintsbach

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