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Flintsbach

Euregio Inntal Preisverleihung 2022 zeigt starkes Engagement für den Grenzraum auf

Euregio Inntal Preisverleihung 2022 zeigt starkes Engagement für den Grenzraum auf
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Euregio Präsdient und Vizepräsidentin mit allen PreisträgerInnen.

Flintsbach - Die diesjährige Preisverleihung der EUREGIO Inntal, die sich in den Bezirken Kufstein, Kitzbühel sowie in den bayerischen Landkreisen Rosenheim und Traunstein für grenzüberschreitende Kooperationen einsetzt, hatte es in sich.

Die Meldung im Wortlaut

Mit Gabriele Bauer (ehem. Oberbürgermeisterin Rosenheims), mit Wolfgang Berthaler (ehem.  Landrat des Landkreis Rosenheims) und Hubert Wildgruber (ehem. Präsident der EUREGIO Inntal und  Bürgermeister Oberaudorfs) gab es drei Personen, die einen Preis für ihr politisches Wirken über die  Grenze hinweg erhielten, mit dem Kreisfeuerwehrverband Rosenheim und dem  Bezirksfeuerwehrverband Kufstein wurden zwei Institutionen geehrt, ehe Past-Präsident Prof. Walter  Mayr für seine herausragende Leistungen um die EUREGIO eine Ehrenpräsidentschaft erhielt. 

Der amtierende Präsident Christoph Schneider begrüßte die rund 60 anwesenden Gäste und freute  sich besonders über die Anwesenheit des ehemaligen Landeshauptmann Tirols Herwig van Staa.  Schneider stellte die Chance heraus, dass man nach Jahren der Pandemie, die durch geschlossene  Grenzen einen Riss in die Grenzregion gebracht hat, mit der Preisverleihung ein deutliches Zeichen  setzen könnte, dass diese Grenze einmal mehr überwunden wird. „Grenzen sind dazu da aneinander  anzugrenzen und nicht sich voneinander abzugrenzen“, betonte der Präsident. Vor allem die beiden  Feuerwehren, die seit Jahrzehnten über die Grenze kooperierten, seien ein Ausdruck für  unbürokratisches, einfaches und wirklich notwendiges Arbeiten über die Grenzen hinweg. Der  Rosenheimer Landrat Otto Lederer und Kufsteins Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer  arbeiteten in ihrer Laudatio heraus, wo die Feuerwehren, die von Richard Schrank (Rosenheim) und  Hannes Mayr (Kufstein) geführt werden, grenzüberschreitend tätig seien. Bei großen Einsätzen wie  bei Hochwasser in der Region, bei der gemeinsamen Aus- und Weiterbildung, in vielen Grenzorten  aber auch mit festen Alarmierungen. 

Der ehemalige Landrat Rosenheims Josef Neiderhell zeigte den Lebenslauf von  Altoberbürgermeisterin Gabriele Bauer auf, die in ihrer langen politischen Laufbahn viele wichtige  Impulse nicht nur für die Stadt, sondern auch den Landkreis Rosenheim setzen konnte: Mit der  Gründung eines Tourismusverbands „nach Tiroler Vorbild“, so Neiderhell, hätte sie auch immer den  Blick in den Süden geworfen. Der Altbürgermeister der Gemeinde Bruckmühl Franz Heinritzi gab die  Verleihung des EUREGIO Preises an den leider krankheitsbedingt abwesenden Wolfgang Berthaler  bekannt. Berthaler, selbst mit Tiroler Vorfahren, war Bürgermeister seiner Inntalgemeinde Flintsbach  und ein volksnaher Landrat, der gerade auch mit seinen Nachbargemeinden in Tirol gute  Verbindungen hielt. Seine Frau Edith nahm den Preis für ihren Mann entgegen. Augustin Voit, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Amerang, stellte das Wirken von Hubert  Wildgruber um den europäischen Gedanken vor. Wildgruber habe in seiner Zeit als Präsident viele  EUREGIO – Projekte gestartet, sich vor allem in der gemeinsamen Ausbildung von Almführern  bemüht und erstmals das Thema des grenzüberschreitenden ÖPNVs in der Region bespielt. Zum Schluss der Preisverleihung trat Herwig van Staa auf, um das Wirken von Prof. Walter Mayr zu  würdigen. Mayr, der vor allem ein Motor bei der Gründung der Fachhochschule war und viele Jahre  in Kufstein als 2. Bürgermeister wirkte und dort unterschiedliche Ressorts leitete, hatte und hat mit  der EUREGIO Inntal eine große Passion. Seit fast 25 Jahren ist Mayr Aktivposten des Vereins und  konnte viele grenzüberschreitende Projekte unterstützend begleiten. Van Staa nahm vor allem Bezug  auf die grenzüberschreitende Hagelabwehr, welche dem gebürtigen Traunsteiner heute noch ein  großes Anliegen sei.

Pressemitteilung Euregio Inntal

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