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Führte Helfer bei vielen Unglücken

Ruhestand nach knapp 30 Jahren: Gabriel Mayer prägte den regionalen Rettungsdienst

Ganz loslassen kann er dann doch nicht: In den nächsten Monaten möchte sich Gabriel Mayer verstärkt seiner Leidenschaft, dem Katastrophenschutz, widmen
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Ganz loslassen kann er dann doch nicht: In den nächsten Monaten möchte sich Gabriel Mayer verstärkt seiner Leidenschaft, dem Katastrophenschutz, widmen

Knapp drei Jahrzehnte hat Gabriel Mayer den regionalen Rettungsdienst mit der Ambulanz Rosenheim nachhaltig geprägt. Nun verabschiedet sich der Geschäftsführer in den wohlverdienten Ruhestand.

Die Meldung im Wortlaut:

Flintsbach am Inn - „Wenn ein Unfall passierte, mussten wir schneller sein als die Anderen“, erzählt Gabriel Mayer. Er selbst ist seit 1993 bei der Ambulanz Rosenheim und lange Jahre auf dem Rettungswagen gesessen. Damals wurden die Notrufe nur durch das Rote Kreuz angenommen. Diese schickte folglich nur eigene Rettungswagen, auch wenn vielleicht ein privater Rettungswagen näher am Unfallort war.

Oft war Mayer mit seinem Team trotzdem schneller vor Ort und sorgte für eine professionelle Versorgung sowie den Abtransport des Patienten.

Es war ein langer Weg, den privaten Rettungsdienst in Bayern zu etablieren. Es folgten seither viele Umbrüche, zum Beispiel werden Notrufe nun zentral über die Integrierte Leitstelle an das nächstgelegene Rettungsmittel weitergegeben. Seit 1998 ist die Ambulanz Rosenheim fester Bestandteil der Notfallrettung in der Region und gehört zum größten privaten Rettungsdienst- und Krankentransportanbieter in Bayern.

Heute erfreut sich die Ambulanz über sieben Rettungswagen im Fuhrpark sowie zehn Krankenwagen im Fuhrpark. Zusätzlich sind über 20 KVB-Fahrzeuge des Unternehmens im südlichen Oberbayern im Einsatz, die den diensthabenden Bereitschaftsarzt zum Patienten bringen.

Zuletzt kamen mehrere Teststationen wie zum Beispiel auf der Rosenheimer Loretowiese hinzu. Insgesamt zählt der Betrieb heute rund 200 Mitarbeiter. Eine enorme Entwicklung in den letzten Jahrzehnten.

Veränderte Führungsstruktur

Bereits seit Anfang an wird die Ambulanz Rosenheim durch mehrere Geschäftsführer geleitet. Zuletzt standen Gabriel Mayer und Robert Schmitt an der Spitze. Schmitt wird weiterhin die Führung innehalten. Unterstützt wird er in Flintsbach zudem durch Markus Eichschmid in der Funktion als Assistent der Geschäftsführung. Er ist bereits seit eigenen Jahren in der Geschäftsstelle tätig.

Neue Rettungsdienst-Leitung

Neben seiner Geschäftsführer-Tätigkeit übernahm Mayer die Funktionen als Leiter Rettungsdienst und als Einsatzleiter Rettungsdienst. Bei vielen Großeinsätzen war er schon im Einsatz und stand ganz vorne. Bereits seit Mai darf sich die Ambulanz Rosenheim über eine neue Leiterin Rettungsdienst freuen. Michaela Götschl verfügt über lange Erfahrung in dieser Position und wird mit neuen Ideen den Rettungsdienst in die Zukunft führen. In ihren Verantwortungsbereich fallen nun alle Rettungswagen an den Standorten Flintsbach, Bad Feilnbach, Fischbachau und Eggstätt.

Weiterhin im Katastrophenschutz aktiv

Ganz loslassen kann er dann doch nicht: In den nächsten Monaten möchte sich Gabriel Mayer verstärkt seiner Leidenschaft, dem Katastrophenschutz, widmen. „Es gibt viel zu tun. Unser Katastrophenschutz muss neu ausgerichtet und aufgestellt werden“, denkt Mayer. Für das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk (MHW) möchte er sich dieser herausfordernden Aufgabe stellen. Dabei wird er sich weiterhin in vielen Gremien und Arbeitsgruppen einsetzen. „Aber jetzt geht es erstmal in den Urlaub“, lacht er.

Pressemeldung Ambulanz Rosenheim Krankentransport/Rettungsdienst GmbH