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In Flintsbach und Bruckmühl

Über 50 Kühe verenden an Botulismus im Landkreis Rosenheim

Flintsbach/Bruckmühl - Im Landkreis Rosenheim sind nun zwei Fälle von Botulismus bei Kühen bekannt geworden. Über 50 Tiere verloren durch die Vergiftung bereits ihr Leben.

Botulismus, auch Fleischvergiftung oder Wurstvergiftung genannt, ist eine lebensbedrohliche Vergiftung, die von Botulinumtoxin verursacht wird. Die Tiere können durch den Verzehr von verunreinigtem Futter daran erkranken. So auch in den Gemeinden Flintsbach und Bruckmühl im Landkreis Rosenheim. 

Die Viehbestände von zwei Landwirten hat es getroffen und über 50 Kühe sind bereits daran gestorben, wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet. Bei Botulismus handle es sich nicht um eine Tierseuche oder eine ansteckende Krankheit, wie Michael Fischer, Pressesprecher des Landratsamtes Rosenheim erklärt. 

Bauern trifft meist keine Schuld

"In den vergangenen Jahren habe Botulismus in Stadt und Landkreis glücklicherweise keine Rolle gespielt. Dass in diesem Jahr gleich zwei Infektionen binnen kurzer Zeit zu verzeichnen seien, sei ungewöhnlich", wie Josef Steingraber, Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) im Landkreis Rosenheim, gegenüber dem OVB schilderte. 

Die betroffenen Bauern treffe in der Regel keine Schuld. "Ein Fremdkörper in der Futterkette, beispielsweise ein totes Tier, könnte als Auslöser für die Fälle in der Region gelten", so Steingraber. 

Mögliche Symptome (vergleichbar mit Milchfieber):

  • Lähmungen von Zunge und Unterkiefer (Kau- und Schluckbeschwerden)
  • Herabgesetzte Milchproduktion
  • Festliegen und Lähmung des Schwanzes
  • Euterentzündungen
  • Abmagerung und Verdauungsstörungen
  • Lahmheiten mit vermehrtem Auftreten von Klauenrehe und Klauengeschwüren 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Rubriklistenbild: © dpa

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