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Und Firmenchef wollte offenbar alles vertuschen

Fatale Verwechslung in Tirol: „Falsche Leiche“ in Grab beigesetzt

Grab Friedhof Symbolbild
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Grab (Symbolbild).

Fulpmes/Innsbruck – In Innsbruck hat die Polizei in allerletzter Sekunde die Einäscherung einer „falschen Leiche“ gestoppt. Diese Story, die wie ein Krimi aus einem schlechten Film klingt, hat sich in Tirol tatsächlich so zugetragen.

Was war geschehen? In der vergangenen Woche (Dienstag, 28. Juni) sollte auf dem Friedhof der Marktgemeinde Fulpmes (Bezirk Innsbruck-Land) eine Frau (†100) beerdigt werden. Als sich Familie, Angehörige und Freunde zur Beerdigung versammelten, ahnte die Trauergemeinde noch nicht, dass anstelle der 100-Jährigen ein Mann (†85) aus der Nachbargemeinde Schönberg im Sarg lag.

Doch wie kam es zu dieser fatalen Verwechslung, der jedem Trauernden einen Schauer über den Rücken jagen dürfte? Das ist derzeit noch völlig unklar! Vermutet wird, dass ein Transportunternehmen einen Fehler gemacht haben dürfte. Fest steht bis dato nur, dass der Fauxpas erst an den darauffolgenden Tagen (Mittwoch, 29. Juni oder Donnerstag, 30. Juni) auffiel. Zu diesem Zeitpunkt hatten Mitarbeiter des Transportunternehmens laut einem Bericht der Kronen-Zeitung routinemäßig die Beschläge des Sarges abgenommen, in dem eigentlich der 85-Jährige hätte liegen sollen. Stattdessen lag dort die tote 100-Jährige.

Firmenchef wollte offenbar Vorfall vertuschen

Besonders brisant: Laut dem Bericht hätte die Leiche des 85-Jährigen am Donnerstag (30. Juni) im Krematorium in Innsbruck verbrannt werden sollen! Nach dem „Fund“ informierten die Mitarbeiter sofort ihren Chef – und dort soll erneut Ungeheuerliches passiert sein: Wie die Zeitung weiter berichtet, soll der Firmenchef die Mitarbeiter aufgefordert haben, den Vorfall zu verschweigen!

Die Mitarbeiter informierten jedoch die Polizei – und diese stoppte die Einäscherung am Krematorium in allerletzter Sekunde. Der 85-Jährige wurde außerdem inzwischen exhumiert und die 100-Jährige im richtigen Grab beerdigt. Die Ermittlungen hierzu – auch gegen den Firmenchef – laufen.

mw/mh

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