Schäden laut Erbebendienst auszuschließen

Rund um Innsbruck bebte Montag und Dienstag die Erde

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Mehrere leichte Beben waren am Montag und Dienstag im Raum Innsbruck zu spüren.
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Innsbruck - Vier leichte Erdbeben ereigneten sich Montag (9. Dezember) und Dienstag (10. Dezember) rund um Innsbruck. Die Erbeben überschritten 2,0 auf der Richterskala nicht.

Rund um die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck bebte am Montagabend und Dienstagmorgen die Erde. Wie der Österreichische Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) meldet, ereigneten sich die ersten drei Beben am Montagabend (9. Dezember) zwischen 17.44 Uhr und 20.57 Uhr. Das Stärkste erreichte 2,0 auf der Richterskala. Die beiden späteren wurden mit 0,3 und 0,6 aufgezeichnet. 

Das Nachbeben am Dienstagmorgen (10. Dezember) kurz vor 8 Uhr war mit einer Stärke von 1,7 auf der Richterskala nochmals leichter. Schäden an Gebäuden sind laut ZAMG aufgrund der geringen Magnituden auszuschließen.

Erdbeben in Kufstein auch im Kreis Rosenheim zu spüren

Im Gedächtnis werden im Landkreis Rosenheim zahlreiche Bürger noch das Erdbeben im Raum Kufstein am 23. Oktober haben. Mitten in der Nacht ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 3,9. Die "nördlichste Meldung" stammt aus Tuntenhausen - rund 45 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Zahlreiche Bürger in Kiefersfelden erzählten gegenüber rosenheim24.de, wie sie das Beben in der Nacht erlebt hatten. "Ich habe das richtig mitbekommen. Einen 'Schnoizara' hat es getan, dann haben die Gläser in der Küche und das Biertragerl neben dem Bett gewackelt", sagte Willi Langensiepen mit einem Augenzwinkern. "Es war so wie früher, wenn im Steinbruch was gesprengt wurde."

Drei Erdbeben im Berchtesgadener Land 2019

Vor allem im Berchtesgadener Land kommt es immer wieder zu Erbeben. Am 9. April ereignete sich kurz nach Mitternacht ein Erdbeben der Stärke 1,7 in der Ramsau. Etwa zwei Monate später bebte die Erde gegen 9.43 Uhr Ortszeit mit einer Stärke von 2,5 im Gebiet des Hochstaufen bei Bad Reichenhall.

Das stärkste Erdbeben ereignete sich am Pfingstsonntag in Bad Reichenhall. Die Intensität dürfte dabei die Stufe drei jedoch nicht überschritten haben.

Bei einem Erbeben der Stärke 2,0 handelt es sich laut der Richterskala um ein sehr leichtes Beben. Erst ab Stufe fünf muss mit Schäden gerechnet werden, wie das Deutsche Geoforschungszentrum auflistet. Ein Erdbeben der Stärke acht dagegen kann starke Zerstörungen in Bereichen von einigen hundert Kilometern verursachen.

mh

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