Schwerer Skiunfall am Donnerstag

Skifahrer drohte nach Sturz am Stubaier Gletscher zu verbluten

Stubaier Gletscher/Innsbruck - Der 62-jährige Deutsche erlitt bei dem Unfall eine tiefe Schnittwunde und durchtrennte sich die Oberschenkelarterie. Ein zufällig anwesender Arzt konnte die starke Blutung stoppen.

Am 20.04.2017 befand sich ein 62-jähriger deutscher StA zusammen mit seinem Schwieger-sohn im Stubaier Gletscherskigebiet zum Skifahren. Gegen 14:30 Uhr befuhren sie gemeinsam die blaue Piste 1a, Schaufelschuss und verließen im Zuge dieser Abfahrt den organisierten Skiraum. Dabei übersah er im Neuschnee einen Hügel, kam dabei selbstständig zu Sturz und zog sich eine tiefe Schnittwunde am rechten Oberschenkel zu. 

Offenbar wurde dabei die Oberschenkelarterie durchtrennt und er blutete sehr stark. Ein unbeteiligter, zufällig anwesender Arzt stellte die schwere Verletzung fest und leitete die notwendigen Sofortmaßnahmen ein. Die Oberschenkelarterie wurde mittels eines Gürtels abgebunden, um so die starke Blutung zu stoppen. Durch die Besatzung des NAH wurde der Verletzte vor Ort transportfähig gemacht und in die Klinik Innsbruck geflogen.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol

Rubriklistenbild: © dpa

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