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Widerlicher Fall in Tirol

Sohn (66) versteckt Leiche von Mama (†89) in Keller - und kassiert deren Rente

G20-Gipfel - Sicherheit
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Polizei Österreich (Symbolbild).

Innsbruck - Ein widerlicher Fall von schwerem Betrug und Störung der Totenruhe sorgt derzeit in Tirol für Schlagzeilen. Ein Mann (66) hatte die Leiche seiner verstorbenen Mutter (†89) dabei über ein Jahr im Keller seines Hauses versteckt.

In diesem Zusammenhang führte die Taskforce SOLBE der Tiroler Polizei bereits am Samstag (4. September) eine Hausdurchsuchung im Bezirk Innsbruck-Land durch. Genauere Angaben bezüglich des Ortes machte die Polizei nicht. Es bestand nach Angaben der Landespolizeidirektion Tirol der Verdacht, dass die Mutter des 66-Jährigen, dessen Objekt durchsucht wurde, bereits im Juni 2020 verstorben war und der Mann die Leiche seiner Mama anschließend im Keller versteckt hatte. Der Tatverdächtige kassierte seither widerrechtlich Pensions- und Pflegegeld seiner Mutter.

Bei dem Betrug entstand nach Polizeiangaben ein finanzieller Schaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich. In einer ersten Vernehmung habe sich der tatverdächtige 66-Jährige geständig gezeigt, hieß es. Die Leiche der Mutter wurde inzwischen in der Rechtsmedizin in Innsbruck obduziert. Dabei ergaben sich keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die 89-Jährige dürfte eines natürlichen Todes gestorben sein. Die Ermittlungen in diesem Fall werden fortgeführt.

mw

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