Kaserne vielleicht noch im Januar verkauft

Brannenburg - Es wird spannend im Januar: Wer kauft sich auf dem ehemaligen Kasernengelände in Brannenburg ein? Ein Höchstgebot liege schon vor.

Nach Einschätzung von Bürgermeister Mathias Lederer dürfte noch im Januar endgültig feststehen, an wen die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) jene rund 15 Hektar des ehemaligen Kasernen-Geländes verkauft, mit deren Verwertung sie betraut ist. Die Angebotsfrist ist bereits im November abgelaufen, ein Höchstgebot eines Interessenten liegt laut Lederer mittlerweile vor. "Es fehlt nur noch die Unterschrift unter dem Notarvertrag", weiß der Bürgermeister. Das hänge damit zusammen, dass der Interessent eine Untersuchung des Mauerwerks der Gebäude in Auftrag gegeben hat, um über eventuell vorhandene Schadstoff-Belastungen Aufschluss zu erhalten. Gäbe es solche Belastungen, könnte dies Auswirkungen auf den Kaufpreis haben. "Bei einem Abriss wäre das Mauerwerk Sondermüll, bei einer Sanierung fielen wohl höhere Kosten an", betont Lederer, der sich zu weiteren Details derzeit noch bedeckt hält.


Insgesamt umfasst das ehemalige Kasernen-Gelände rund 20 Hektar Fläche. Fünf Hektar und einen kleinen Teil der leerstehenden Gebäudlichkeiten hat die Gemeinde bereits erworben, die hier ein neues Sportzentrum errichten will. Die Gesamtfläche der Kasernen-Gebäude, die die BImA vermarktet, beträgt 26200 Quadratmeter.

Monika Maucher, Hauptstellenleiterin Verkauf für Bayern und Baden-Württemberg bei der BimA, hat bereits bei Ablauf der Angebotsfrist von einem regen Interesse an dem Gelände berichtet. Gleichzeitig betonte Maucher aber auch, dass nur ein Investor mit einem Nutzungskonzept zum Zuge komme, das die Gemeinde mitträgt.

tt/Oberbayerisches Volksblatt

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