Eine Million für Lärmschutz

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(von links) MdB Daniela Ludwig, Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der DB AG für den Freistaat Bayern, Landtagsabgeordnete Annemarie Biechl, MdB Angelika Graf und Erwin Rinner, Bürgermeister der Gemeinde Kiefersfelden, legen Hand an den neuen Lärmschutz.

Kiefersfelden – Fast ein Kilometer an Lärmschutzwänden wird die Bahn in Kiefersfelden bauen. Am Freitag wurde die große Investition von über einer Million Euro gefeiert.

"Ein ganz lange gehegter Wunsch geht heute in Erfüllung“, freute sich Bürgermeister Erwin Rinner am Freitag. Symbolisch hoben die Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig und Angelika Graf, die Landtagsabgeordnete Annemarie Biechl, Erwin Rinner, 1. Bürgermeister der Gemeinde Kiefersfelden, und Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der DB AG für den Freistaat Bayern gemeinsam das letzte Element für die südlich der Gleise gelegenen Lärmschutzwand an. Der Bau der nördlich der Gleise entstehenden Wand hat ebenfalls bereits begonnen. Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ baut die Deutsche Bahn in Kiefersfelden zwei Schallschutzwände mit einer Länge von 941 Metern.

Lärmschutz in Kiefersfelden

In Kiefersfelden wurde Investitionen in den Schallschutz gefeiert. © cs
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In Kiefersfelden wurde Investitionen in den Schallschutz gefeiert. © cs
In Kiefersfelden wurde Investitionen in den Schallschutz gefeiert. © cs
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In Kiefersfelden wurde Investitionen in den Schallschutz gefeiert. © cs
In Kiefersfelden wurde Investitionen in den Schallschutz gefeiert. © cs
In Kiefersfelden wurde Investitionen in den Schallschutz gefeiert. © cs
In Kiefersfelden wurde Investitionen in den Schallschutz gefeiert. © cs
In Kiefersfelden wurde Investitionen in den Schallschutz gefeiert. © cs
In Kiefersfelden wurde Investitionen in den Schallschutz gefeiert. © cs
In Kiefersfelden wurde Investitionen in den Schallschutz gefeiert. © cs

„Durch die Schallschutzwände werden die direkt an der Bahnstrecke liegenden Anwohner erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlastet“, sagt Klaus- Dieter Josel. Auch die weiter hinten liegenden Häuser und Wohnungen profitieren von der Wirkung der drei Meter hohen Wände aus Leichtmetallelementen. Die beiden Bundestagsabgeordneten lobten in ihren Grußworten das Engagement der Gemeinde und der DB. Ludwig (CSU) sprach die nötige Umrüstung der Güterzüge an, Graf (SPD) verwies auf die gesundheitlichen ­Folgen von zu viel Lärm. Parteiübergreifend soll daran gearbeitet werden, die Lärmgrenzen von Schiene und Straße anzugleichen. Aufgrund des sogenannten Schienenbonus darf der Schienenverkehr mehr Lärm verursachen.

Hier werden bald die Wandelemente eingesetzt.

Aus dem Lärmsanierungsprogramm werden nun Schallschutzwände mit einer Länge von 861 Meter finanziert, die Gemeinde Kiefersfelden übernimmt die Baukosten für die südlich der Gleise liegende Wand mit rund 80 Meter Länge. Bei der Farbgebung wurden die Wünsche der Gemeinde Kiefersfelden berücksichtigt. Die Gesamtinvestitionen für den aktiven Schallschutz belaufen sich auf 1,1 Millionen Euro. Zusätzlich kommen passive Schallschutzmaßnahmen zum Einsatz. Dabei handelt es sich beispielsweise um den Einbau von Schallschutzfenstern und von Lüftern. Hierfür werden weitere rund 100.000 Euro vom Bund zur Verfügung gestellt. Laut der Experten der Bahn soll ein Großteil der Arbeiten bereits 2012 erledigt werden, bis März 2013 sollen dann alle Arbeiten abgeschlossen sein. Im Herbst wird das Thema Lärmschutz im ganzen Inntal aktuell, dann soll der Planungsdialog zum umstrittenen Zulauf zum Brennerbasitunnel starten.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten muss der Bau der Wände zum größten Teil vom Gleis aus am Wochenende und in der Nacht in Betriebsruhepausen erfolgen. Die Bahn bittet die Anwohner um Verständnis, besonders für die optischen und akustischen Warnsignale, die zur Absicherung der Bauarbeiter erforderlich sind. „Den Lärm der Bauarbeiten ertragen wir in Kiefersfelden gerne, den hören wir auch gerne wieder“, meinte dazu Bürgermeister Rinner schmunzelnd.

cs/red/Presseinformation DB

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