Nach Lkw-Blockabfertigung

„Das darf doch nicht wahr sein“ - Stau um Rosenheim sorgt für erhitze Gemüter

Lkw-Blockabfertigung
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Lkw-Blockabfertigung (Archivbild).

Kiefersfelden/Kufstein - Am Mittwoch (9. Dezember) dosierte das Land Tirol erneut die Lkw-Einreise. Ab 5 Uhr durften maximal 250 Lastwagen pro Stunde einreisen - das führte zeitweise zu langem Stau. Die Maßnahmen sorgten auch bei Verkehrsteilnehmern in und rund um Rosenheim für erhitzte Gemüter.

Update, 17.59 Uhr - „Das darf doch nicht wahr sein“ - Stau um Rosenheim sorgt für erhitze Gemüter

Am Mittwoch bildeten sich auf den Autobahnen (A93/A8) und auf den Zubringerstraßen rund um Rosenheim in Folge der Blockabfertigung kilometerlange Staus - von einer Länge bis zu 80 Kilometern war die Rede. „Eine Unverschämtheit“, ärgerte sich Raublings Bürgermeister Olaf Kalsperger gegenüber den OVB-Heimatzeitungen (Paid-Content). Sein Flintsbacher Kollege Stefan Lederwascher habe so etwas ebenfalls noch nie erlebt.

Die chaotische Verkehrssituation sorgte auch in und rund um Rosenheim bei vielen Verkehrsteilnehmern für erhitzte Gemüter. „Das darf doch alles nicht wahr sein“ und „ich stehe hier schon eine Ewigkeit“, schimpften Autofahrer.

Ihr habt Bilder von dem Verkehrschaos gemacht? Dann schickt uns diese gerne mit Ortsangabe per Mail an termine@ovb24.de oder über Facebook: rosenheim@24.de.

Update, 16.59 Uhr - Rückstau zeitweise bis über das Inntaldreieck hinaus

Während der Dosierungsmaßnahmen reichte der Rückstau zeitweise bis über das Inntaldreieck hinaus auf die A8 zurück. Auch in und um Rosenheim war der Rückstau verkehrstechnisch noch spürbar, der Autobahnzubringer bei Kolbermoor zur Anschlussstelle Rosenheim-West war zum Beispiel ebenfalls dicht.

Fotos vom Rückstau auf die A8 während der Blockabfertigung am 9. Dezember

Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf

Erstmeldung, 7.35 Uhr

ServiceVerkehrsmeldungen

Am Mittwoch (9. Dezember) führt das Land Tirol erneut eine Blockabfertigungen für die Lkw-Einreise durch. Seit 5 Uhr morgens dürfen aktuell stündlich nur 250 Lastwagen die Grenze passieren.

Die Verkehrsteilnehmer müssen daher in südlicher Fahrtrichtung mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen. Laut aktuellen Verkehrsmeldungen stauen sich die Lastwagen über die Inntalautobahn bis zur A8 Anschlussstelle Weyarn zurück.

Geschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt

Um die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit möglichst gering und die Flüssigkeit des Verkehrs soweit möglich aufrecht zu erhalten, wird die Verkehrspolizei Rosenheim mit Unterstützung umliegender Dienststellen die erforderlichen Verkehrslenkungs- und –regelungsmaßnahmen ergreifen.

Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer eindringlich, unbedingt die angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h sowie das Überholverbot für Lkw über dreieinhalb Tonnen zu beachten. Die Lkw-Fahrer werden zudem aufgefordert, die Ein- und Ausfahrten an den Anschlussstellen sowie an den Parkplätzen auf jeden Fall freizuhalten. Im Falle eines Staus weist die Polizei darauf hin, dass eine Rettungsgasse gebildet werden muss.

mh

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