Kommunalwahl 2014 in Kiefersfelden

Gruber mit eindeutigem Ergebnis gewählt

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Die Stichwahl-Kandidaten in Kiefersfelden von links: Christian König (CSU) und Hajo Gruber (Unabhängige Wähler). Wer wird am 30. März das Rennen machen?
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Kiefersfelden - Hajo Gruber (Unabhängige Wähler) ist mit einem recht eindeutigen Ergebnis zum Bürgermeister von Kiefersfelden gewählt worden.

Erneut werden die Bürger von Kiefersfelden zur Wahl gebeten: In einer Stichwahl wird ein neuer Bürgermeister gewählt. In drei Fragen beantworten König und Gruber, wie sie ihre Chancen einschätzen und was sie voneinander unterscheidet. Am Wahlsonntag, den 30. März, finden Sie in diesem Artikel zudem gegen 19 Uhr auch die Ergebnisse der Bürgermeister-Stichwahl.

Die Bürgermeisterkandidaten vor der Stichwahl:

1. Die Stichwahl ist eine Persönlichkeitswahl: Wo sehen Sie hier Unterschiede zwischen Ihnen und Ihrem Gegenkandidaten? 

Hajo Gruber (Unabhängige Wähler): Als erfahrener Wirtschaftsanwalt kann ich meine Fähigkeiten, Verbindungen und Kompetenzen einsetzen, um mit gezielten Verhandlungen für Gewerbeansiedlungen und damit zusätzliche Arbeitsplätze in Kiefersfelden zu kämpfen. Mit meinen Kenntnissen aus dem Wirtschaftsleben und als langjähriges Mitglied im Finanzausschuss bringe ich die notwendigen Voraussetzungen mit zur Sanierung der Gemeindefinanzen. Durch meine vielfältigen Verbindungen in das Vereins- und Sozialleben traue ich mir zu, das gemeindliche Miteinander noch mehr zu stärken. Meinen demokratischen Führungsstil habe ich als langjähriger Fraktionsvorsitzender und Erster Vorstand der UW Kiefersfelden unter Beweis stellen dürfen. Ich habe nach meinen Sportunfall vor 32 Jahren die Solidarität meiner Heimatgemeinde erfahren dürfen, das hat mich geprägt und deshalb möchte ich mit Dankbarkeit, Kraft und Energie für Kiefersfelden einsetzen.

Christian König (CSU): Ich denke, dass es wichtig ist bürgernah zu sein. Mein Bekenntnis zur CSU gibt dem Wähler Entscheidungssicherheit: Christlich und sozial. Durch meine langjährige Erfahrung als Gemeinderat und 3. Bürgermeister weiß ich, wo den Bürger der Schuh drückt und vor allen Dingen was auf mich zukommt. Ich freue mich auf die zukünftigen Aufgaben.

2. Wo sehen Sie inhaltliche Differenzen bzgl. Ihrer politischen Ziele für die Gemeinde?

Gruber: Die Wahlprogramme der politischen Mitbewerber nannten größtenteils die gleichen Ziele. Ziele, über die es bereits in der Vergangenheit gemeinsame Beschlüsse gab. Nur die Umsetzung ließ bei der bisherigen Mehrheitsfraktion dann oft zu wünschen übrig. Jetzt gilt es aber von der Sanierung der Gemeindefinanzen, über ein neues Entwick-lungsleitbild für Kiefersfelden bis hin zu einer kraftvollen Wirtschafts- und Umweltpolitik für ein starkes Kiefersfelden zu kämpfen.

König: Schon immer stehe ich voll hinter den Gemeindewerken und allen Bediensteten der Gemeinde. Die Gemeinde ist für den Bürger da. Die Vereine sind die Stütze des gemeindlichen Lebens und brauchen die volle Unterstützung. Mein Einsatz für Arbeitsplätze am Ort ist selbstverständlich. Jedoch ist mir auch die Lebensqualität in unserer Gemeinde wichtig.

3. Wie bewerten Sie Ihre Chancen nach der Wahl am 16. März? Hoffen Sie auf Unterstützung von anderen Listen/Parteien?

Gruber: Ich habe schon vor der Kommunalwahl gegenüber den Fraktionen von CSU und SPD meine Bereitschaft zu einer verstärkten Zusammenarbeit erklärt und für ein neues Miteinander geworben. Mein Angebot, dass mit mir als Bürgermeister, zusammen mit meiner Mehrheitsfraktion von der UW, die alte Frontenbildung im Gemeinderat Kiefersfelden der Vergangenheit angehören soll, wurde bereits von einer Reihe CSU- und SPD-Gemeinderäten begrüßt. Ich stehe für einen neuen Stil, der Führungsstärke, aber auch den Konsens wieder in den Vordergrund rücken will.

König: Ich glaube und hoffe dass der mündige Bürger nicht nach Parteien oder Gruppierungen entscheidet. Alleine das Programm und die Glaubwürdigkeit sind entscheidend. Sollten Wähler ihren Lieblingskandidaten verloren haben, hoffe ich, dass ich diese durch mein Programm und meine Aussagen überzeugen kann. Bitte gehen auch Sie zur Wahl. Die nächsten Jahre sind wichtig!

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