Am Montagmorgen bei Kufstein

Fast jede Woche dasselbe Spiel: Erneute Lkw-Blockabfertigung sorgt für Stau auf A93

Blockabfertigung bei Kufstein
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Blockabfertigung bei Kufstein.

Kufstein/Kiefersfelden - Fast jede Woche derzeit dasselbe Spiel: Auch an Montag, 22. Februar, führten die österreichischen Behörden auf Tiroler Seite der Inntalautobahn (A93) wieder eine sogenannte „Dosierungsmaßnahme“ durch. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Update, 9.02 Uhr - Pressemitteilung Polizei

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Am Montag, 22. Februar, führte die österreichische Polizei von 5 Uhr bis 8.30 Uhr Dosierungsmaßnahmen auf der A12 in Richtung Innsbruck durch. Die Durchlasszahlen betrugen zu Beginn 150 Lastwagen pro Stunde und wurden auf 250 Lastwagen zum Ende der Maßnahmen gesteigert. Der Stau betrug in seiner längsten Ausdehnung um 7.30 Uhr auf der A93 in Fahrtrichtung Kufstein 13 Kilometer. Der Stau löste sich um 8.20 Uhr komplett auf.

Die Verkehrspolizei Rosenheim mit Unterstützung der Operativen Ergänzungsdienste Rosenheim sorgte dafür, dass die Beeinträchtigungen für den Individualverkehr gering blieben. Die nächste planmäßige Dosierungsmaßnahme findet am Montag, 1. März, statt.

Pressemitteilung Verkehrspolizei Rosenheim

Die Erstmeldung:

Am frühen Montagmorgen wurden wegen der neuerlichen Lkw-Blockabfertigung bei Kufstein erneut Verkehrsbehinderungen auf bayerischer Seite gemeldet. Das Verkehrsportal bayerninfo.de meldete, dass der Schwerlastverkehr mit „Reisezeitverlusten“ zu rechnen habe. Laut einer Radiomeldung staute sich der Lkw-Verkehr gegen 7 Uhr bereits über die gesamte Länge der A93 bis zum Inntaldreieck zurück (Verkehrsmeldungen).

Erst vergangene Woche hatte die Blockabfertigung für massive Verkehrsprobleme in der Region gesorgt. Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig hat die EU in diesem Zusammenhang zum Handeln aufgefordert: „Meine Geduld ist längst erschöpft. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Verkehrskommissarin Adina Valean müssen umgehend ein Vertragsverletzungsverfahren einleiten. Die Blockabfertigung (...) zeigt doch, dass sich das Land Tirol nicht um die Bedenken und gerechtfertigte Kritik aus den Nachbarländern schert.“

mw

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