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Interkommunales Projekt zum Breitbandausbau

Gruber: "Schnelles Internet für's Inntal"

Kiefersfelden - In seiner ersten Sitzung 2015 beschloss der Gemeinderat im Inntal eine Zusammenarbeit mit den angrenzenden Gemeinden. Ziel: Mehr Fördergelder für den Breitbandausbau

Als "lockere kommunale Zusammenarbeit" beschreibt Kiefersfeldens Bürgermeister Hajo Gruber das Vorhaben, zukünftig mit den Nachbargemeinden Oberaudorf, Flintsbach und Nußdorf verstärkt an einem Strang in Sachen Breitbandausbau im Inntal zu ziehen.

"Wir erwarten durch das Projekt nur Vorteile", berichtet Gruber im Gespräch mit rosenheim24.de. Statt wie bisher 710.000 Euro würden der Gemeinde dann, dank der steigenden Fördersumme für Gemeinschaftsprojekte rund 50.000 Euro mehr für die Bauvorhaben zur Verfügung stehen. Der Bürgermeister habe die Entscheidung des Gemeinderats bereits an seine Kollegen weitergeleitet, die in naher Zukunft ebenfalls in ihren eigenen Gremien abstimmen sollen.

Bauarbeiten als Gemeinschaftsprojekt

Wenn es an die Versorgung mit schnellerem Internet geht, arbeiten die vier Inntalgemeinden bereits seit geraumer Zeit zusammen. So haben alle Gemeinden beispielsweise einen gemeinsamen Planer. Auch bei den unterschiedlichen Ausschreibungsverfahren erhofft sich der Bürgermeister nun Vorteile von der Zusammenarbeit. Die Aufträge könnten so möglicherweise gebündelt bearbeitet und vergeben werden, so Gruber. 

Die Baumaßnahmen zur Breitbanderschließung mit Glasfaserkabeln befinden sich im Inntal größtenteils noch in der Planungsphase. Ab wann die Anwohner und Firmen in Kiefersfelden, Oberaudorf, Flintsbach und Nußdorf mit einer schnelleren Datenverbindung rechnen können ist also noch völlig offen. In einer Beziehung ist sich Bürgermeister Hajo Gruber jedoch sicher: "Das wär doch gelacht, wenn wir das nicht hinkriegen mit dem Glasfaserkabel!"   

Rubriklistenbild: © pa/red

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