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3. Platz in der Team-Wertung

Wasserskifahrer des WSC Kiefersfelden-Rosenheim überzeugen bei Jugend-EM

EM-Team WSC Kiefersfelden
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Vorne von links: Jakob Huber-Fynn Strohmeyer-Robert Lengsfeld Hinten von Links: Kay Strohmeyer-Leni Bauer-Paula Götz

Friedberg bei Augsburg - Der Wasserskiclub Kiefersfelden Rosenheim kehrt mit einer großen Überraschung von den Jugendeuropameisterschaften nach Hause. Das Team mit Kay Strohmeyer, Jakob Huber, Robert Lengsfeld und Fynn Strohmeyer belegte zusammen mit Paula Götz und Leni Bauer einen hervorragenden dritten Platz mit dem Team der deutschen U15 Nationalmannschaft hinter der Slowakei und Belarus.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Überragender Athlet war dabei Kay Strohmeyer der den Slalom souverän mit einem neuen Jugendeuroparekord und für alle sehr überraschend auch die Kombinationswertung aus Trickski, Slalom und Springen gewann. Der 14 jährige zog dabei das Publikum so auf seine Seite, dass es am Ende „standing Ovations“ für den Fahrer des WSCKR vom zahlreichen fachkundigen Publikum gab.

Bereits am Freitagmorgen starteten die Titelwettkämpfe mit den Vorläufen. Clara Miserok fuhr in allen Disziplinen nahe an oder knapp über ihre persönlichen Bestleistungen und verpasste den Einzug in alle drei Finale nur hauchdünn. Allerdings war sie in Ihrer Startklasse mit Abstand die jüngste Starterin. Ebenso erging es Frederik Schultz und Anuk Pilgram, die zwar gute Leistungen zeigten aber nicht in die Finalrunde einziehen konnten. Spannend wurde es im Slalomvorlauf als nach dem regulärem Ende drei gleichplatzierte Läufer ein Stechen um die beiden letzten Finalplätze fahren mussten. Der Oberaudorfer Jakob Huber und der Kiefersfeldener Fynn Strohmeyer setzten sich dabei durch und konnten somit ein so begehrtes Ticket für die Finalläufe am Sonntag ergattern. Kay Strohmeyer dagegen zeigte bereits im Vorlauf was in ihm steckt und konnte mit 3 Bojen am 12 Meterseil bereits einen Vorsprung von über 11 Bojen herausfahren. Im abschließenden Springen zeigten die anderen 11 Nationen, dass unsere Weitenjäger noch Nachholbedarf haben. Keiner aus dem Team des DWWV konnte sich für die Finale im Springen qualifizieren. Allerdings zeigten Kay Strohmeyer mit 31,00, Robert Lengsfeld mit 29,60 ,Jakob Huber mit 24,30 und Fynn Strohmeyer mit 24,10 m alle persönliche Bestleistungen. „Wir haben technisch gute Sprünge gezeigt. Unsere Sportler haben auf Grund Ihres Alters nicht so viel Springen trainiert. Wir wollen in dieser Disziplin unsere Jugend langsam an die großen Weiten heranführen.“ So Thomas Bauer Vorstand des WSCKR.

Kay Strohmeyer wird Doppeleuropameister der U15.

In den Finalläufen der besten 10 Sportler wurde es dann bereits am Samstagnachmittag zum ersten mal richtig laut am sonst so ruhig gelegenen Friedberger Baggersee. Im Finale der besten Trickskiläufer waren Fynn und Kay Strohmeyer eingezogen. Während Fynn ein tolles Programm, gespickt mit Höchstschwierigkeiten zeigte und auf Platz 9 landete riskierte sein älterer Bruder Kay im 2 Durchgang alles und ging volles Risiko. Perfekt eingestellt von der amtierenden Bundestrainerin Julia Meier-Gromyco zeigte der Kiefersfeldener Flips und Handtricks wie nie zuvor und kam mit 4000 Punkten auf Platz zwei und somit zu seiner ersten Silbermedaille.

Die größten Hoffnungen machten sich aber alle Fans des WSCKR für das Slalomfinale der U15. Es waren gleich 4 Läufer des WSCKR vertreten. „Unser großes Ziel war es mit möglichst vielen Läufern in dieses Finale zu kommen“, so Jana Wittenbrock, die ebenfalls als Unterstützung zu dieser Jugend EM angereist war. Während Robert Lengsfeld mit Platz 8 und seiner Leistung etwas haderte zeigten die beiden „Youngsters“ Fynn Strohmeyer und Jakob Huber was in Ihnen steckt. Mit Platz 4 und 5 gab es für die beiden zwei absolute Topergebnisse in einem internationalen Spitzenfeld.        

Was dann geschah war so etwas wie die kleine „Kay Stromeyer Schau“. Während der Slowake Ochotnicky und der Weissrusse Danisheuski an der 14 Meterleine scheiterten fuhr Kay die 14 Meterleine souverän. Auch an der 13 Meterleine gab es nichts zu bemängeln. Die 12 Meterleine, bei der im Vorlauf noch Schluss war beherrschte der 14 jährige vom Hödenauer See genauso wie die 11 Meterleine. Mit 2 Bojen am 10,75 Meter kurzen Seil, stellte der Publikumsliebling einen neuen Jugendeuroparekord auf  und verbesserte die Marke des Briten Sol Fletcher aus dem Jahre 2007. Am Ende hatte er über 21 Bojen Vorsprung was ihm dazu verhalf sich Doppeleuropameister der U15 nennen zu dürfen. In der Kombination der drei Events Slalom, Trick und Springen gewann Kay Strohmeyer die Goldmedaille vor dem Weissrussen Semavin und dem Slowaken Ochotnicky.

„Für den WSC Kiefersfelden ist das der größte Erfolg der je bei einer Jugendeuropameisterschaft erzielt wurde und beweist eindrucksvoll das das ganze Team des WSCKR auf dem richtigen Weg ist“, so Daniel Maltzahn Ressortleiter des DWWV.

Pressemeldung des WSC Kiefersfelden

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