Amtsgericht Rosenheim entscheidet

Kolbermoorer geht gegen Falschparken am Kieferer See vor

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Kiefersfelden/Rosenheim - Nach monatelangem Hin und Her hat das Amtsgericht Rosenheim nun über den Einspruch zu einem Bußgeldbescheid entschieden. Der Kläger aus Kolbermoor hat vorm Richter Einsicht gezeigt und wird das Verwarnungsgeld zahlen - plus aufgelaufener Verfahrenskosten.

Ein unschönes Andenken hat ein Kolbermoorer von seinem Besuch am Kieferer See Ende Juni vergangenen Jahres mitgenommen. Als er sein Auto auf dem Randstreifen am Lohweg geparkt hat und vom Abkühlen zurückgekommen ist, hat er einen Strafzettel am Auto vorgefunden - mit einem Bußgeld in Höhe von 25 Euro wegen Parkens in freier Natur auf einer Fläche, die nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben ist, wie die OVB-Heimatzeitung berichtet.

Weil der Kolbermoorer damit nicht einverstanden gewesen ist, hat er Einspruch gegen den Bußgeldbescheid eingelegt, da sein Auto nicht den Verkehr beeinträchtigt habe, weil es auf "dem ungepflegten und nicht gemähten Seitenstreifen" gestanden hat, Anwohnern so "das Ein- und Ausparken aus den Grundstückseinfahrten entlang des Lohwegs nicht erheblich erschwert" habe und auch "keinerlei Behinderungen für einen Einsatz möglicher Rettungsfahrzeuge" bestanden habe, wie er von der OVB-Heimatzeitung zitiert wird.

Im September vergangenen Jahres hat der Mann daraufhin Einspruch bei der Zentralen Bußgeldstelle erhoben, weshalb der Fall nun zu einer Verhandlung vor dem Amtsgericht in Rosenheim geführt hat, bei der der Richter gegenüber dem Kläger aus Kolbermoor feststellte, dieser solle seinen Einspruch zurücknehmen oder ein Urteil würde ergehen, sodass der Mann nun zahlen muss, wie die OVB-Heimatzeitung berichtet.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie unter ovb-heimatzeitungen.de und in Ihrer Heimatzeitung.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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