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Stau reicht teilweise bis Irschenberg zurück

Nach Lkw-Blockabfertigung: Erneut große Geduldsprobe für Verkehrsteilnehmer auf A8 und A93

Stau A93 Inntalautobahn Lkw-Blockabfertigung
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Stau-Chaos auf der A93 und A8 wegen der Lkw-Blockabfertigung in Tirol.

Kufstein/Kiefersfelden - Die Lkw-Blockabfertigung der österreichischen Behörden auf der Inntalautobahn (A12) bei Kufstein sorgte am Mittwoch, 9. Dezember, für massiven Stau und viel Unverständnis auf bayerischer Seite. Droht heute bereits das nächste Stau-Chaos?

Update, 12.51 Uhr - Pressemitteilung der Polizei

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Am Donnerstag, 10. Dezember, wurde erneut eine Lkw-Dosierung auf österreichischen Seite durchgeführt. Ab 5 Uhr morgens wurde der Schwerverkehr nur noch dosiert nach Österreich abgefertigt. Daraus resultierten Behinderungen und ein Lkw-Stau auf der A93 bis weit über das Autobahndreieck Inntal hinaus in Richtung Irschenberg. Die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim war mit massiver Unterstützung von der Autobahnpolizeiinspektion Holzkirchen und der Inspektion Operativen Ergänzungsdienste im Einsatz, um die Behinderungen zu minimieren.

Leider war dies aufgrund des massiven Lkw-Andrangs, zum Teil noch Überbleibsel vom Vortag, nur bedingt möglich und die Verkehrsteilnehmer wurden wieder vor eine Geduldsprobe gestellt. Die Dosierung wurde seitens Österreich gegen 9.15 Uhr beendet. Die Verkehrsteilnehmer haben sich aber auch am Donnerstag zumeist schnell und vorbildlich auf diese Situation eingestellt und gelassen reagiert. Die Verkehrspolizei bedankt sich hierfür herzlich bei allen Betroffenen. Im Einsatzverlauf ereigneten sich keine Unfälle im Dienstbereich der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Pressemitteilung Verkehrspolizei Rosenheim 

Update, 11.25 Uhr - Weiterhin Verkehrsbehinderungen vorhanden

Laut den neuesten Verkehrsmeldungen kommt es auf der bayerischen Seite der Inntalautobahn (A93, Rosenheim - Kufstein) auf der gesamten Länge nach wie vor zu Verkehrsbehinderungen. Der Lkw-Verkehr staut sich auf der rechten Fahrspur bis zum Inntaldreieck zurück (Stand: 11 Uhr). Die Polizei weist darauf hin, dass ein Überholverbot für Schwerverkehr besteht und die Ein- und Ausfahrten trotz Stau unbedingt freigehalten werden müssen.

Die Erstmeldung:

Denn seit 5 Uhr morgens gibt es erneut eine entsprechende „Dosierungsmaßnahme“ auf der Tiroler Seite der Autobahn. Am frühen Donnerstagmorgen, 10. Dezember, staute sich der Verkehr auf der deutschen Seite der Autobahn (A93) laut Verkehrsmeldungen deswegen bereits auf einer Länge von rund 20 Kilometern - Tendenz steigend (Stand: 6.10 Uhr).

Das Chaos war bereits am Mittwoch gigantisch: Wegen des Feiertages und des damit verbundenen Fahrverbotes für den Schwerlastverkehr am Dienstag, 8. Dezember, wollten am Folgetag dann quasi „doppelt“ so viele Lastwagen durch Tirol. Die Behörden ließen jedoch pro Stunde immer nur eine gewisse Anzahl an Lkw ins Land. Deswegen staute sich der Verkehr rasch massiv - zeitweise reichte der Stau über die komplette A93 bis auf die A8 (München - Salzburg) hinter Holzkirchen zurück. Der Stau hatte eine Länge von bis zu 80 Kilometern.

Politiker und Verkehrsteilnehmer stinksauer

Eine Unverschämtheit“, ärgerte sich Raublings Bürgermeister Olaf Kalsperger im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen (Plus-Artikel). Sein Flintsbacher Kollege Stefan Lederwascher habe so etwas ebenfalls noch nie erlebt, hieß es weiter. Auch in und um Rosenheim gab es auf verschiedenen Straßen ein Verkehrschaos. Dies sorgte für massiv erhitzte Gemüter. „Das darf doch alles nicht wahr sein“ und „ich stehe hier schon eine Ewigkeit“, schimpften Autofahrer beispielsweise gegenüber rosenheim24.de.

Fotos vom Rückstau auf die A8 während der Blockabfertigung am 9. Dezember

Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf
Lkw-Rückstau auf A8 am 9. Dezember
Der Rückstau reichte bis über das Inntaldreieck auf die A8 zurück © gbf

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Am 09.12.2020 wurde auf österreichischer Seite wieder eine Blockabfertigung vom Lkw durchgeführt. Hierfür wurde ab 5 Uhr bis 14 Uhr auf österreichischer Seite der Schwerverkehr in verringerter Anzahl am Grenzübergang zu Österreich abgefertigt. Da aufgrund des Feiertages vom Vortag zu erhöhtem Lkw-Aufkommen kam, baute sich er Stau schnell auf und tangierte bis weit über Holzkirchen in Richtung München bis in den späten Nachmittag den Verkehr auf der A8 und der A93.

Die Verkehrspolizei Rosenheim war mit zahlreichen eigenen und fremden Kräften im Einsatz um die Lkw-Massen einigermaßen zu beherrschen. Es kam trotz des massiven Staus zu keinen Unfällen, jedoch zu massiven Behinderungen auch auf den Autobahnzubringern in den Anliegergemeinden. Auch hier war die Polizei bis weit in den frühen Abend mit Verkehrslenkungsmaßnahmen beschäftigt. Die Verkehrspolizei dankt den doch umsichtigen Verkehrsteilnehmern für ihren rücksichtsvollen Umgang auf den heimischen Straßen bei dieser doch nicht unerheblichen Staubelastung am heutigen Tag.

mw

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