Pressemeldung Kieferer Bündnis für Familie

Tiroler Wettbewerb „Jugend forscht“ – Zwei Kieferer Buben bei Gewinnern

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Sichtlich stolz präsentierten sich die vier 12-jährigen Buben (v.l.) Lukas Maric/Kufstein, Patrick Bialucha /Kiefersfelden, Jakob Bensch /Kiefersfelden und Walter Pavlov/Kufstein neben ihrem solarbetriebenen Seilbahnprojekt.

Kiefersfelden/Kufstein - 170 Schülerinnen und Schüler im Alter von 9 bis 15 Jahren aus ganz Tirol waren beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend forscht in der Technik“ dabei und präsentierten insgesamt 15 spannende Projekte.

Je fünf Gruppen aus der Kategorie Volksschule, Schulklassen und Kleingruppen präsentierten ihre ausgeklügelten Projekte. In der Rubrik „Kleingruppen“ beteiligte sich das Bundesgymnasiums Kufstein unter anderem mit dem zukunftsweisenden Modell einer solarbetriebenen Seilbahn, welche den Nahverkehr nachhaltig entlasten soll. Die strenge Jury war von der Idee, Umsetzung und Präsentation so beeindruckt, dass sie die vier Teammitglieder der Klasse 2 E mit dem zweiten Platz belohnten.

Bei zwei der vier Gruppenmitglieder handelte es sich um Kiefersfeldener, die 12-jährigen Buben Jakob Bensch und Patrick Bialucha, die zusammen mit ihren Kufsteiner Teamkollegen Walter Pavlov und Lucas Maric das Kufsteiner Bundesgymnasium besuchen.

Energie durch Solar

Am Anfang stand die Grundidee der vier Buben, ein neues und innovatives Verkehrsmittel zu initiieren. Nach langer Diskussion einigte man sich auf eine Seilbahn, wobei die Gondeln nicht am Seil fest verankert sind, sondern nach Bedarf über dem bestehenden Verkehrsraum eingeklinkt werden können. Die Energieerzeugung erfolgt über Solarzellen auf der gesamten Seilführung, wobei überschüssige Kraft in Lithiumionen-Akkus zwischengespeichert und per Schleifkontakte bei Bedarf an die Gondeln gelangt. Im Echtbetrieb denken die vier jungen Forscher jedoch an den Einsatz von Methanbrennstoffzellen.

Viele Versuche und Materialtests waren nötig, um zu einem zufriedenstellenden Resultat zu kommen. Es galt, die Idee, ein umweltfreundliches Verkehrsmittel ohne Emissionen zu schaffen und den bestehenden Verkehrsraum zu entlasten, im Modell funktionsfähig umzusetzen. Es gelang mit viel Einsatz und Geduld und erhielt von den Jungforschern den Namen Solosol.

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