Bundespolizei kontrolliert Auto auf A93 bei Kiefersfelden

Keine Einreisepapiere – stattdessen Kokain in der Socke

Rosenheim/Kiefersfelden – Die Rosenheimer Bundespolizei beschuldigt einen Italiener, mehrere Personen eingeschleust zu haben. Dabei saß der 46-Jährige am Mittwoch (8. Mai) noch nicht einmal am Steuer des Wagens, mit dem die beiden Albaner und die Dominikanerin versucht hatten, illegal einzureisen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:  Ihm wird jedoch vorgeworfen, den Pkw beschafft und damit die Fahrt nach Deutschland überhaupt erst ermöglicht zu haben. In der Grenzkontrollstelle auf der A93 fand die gemeinsame Reise von Italien nach Deutschland ihr vorzeitiges Ende.

Fahrzeugführer war ein albanischer Staatsangehöriger. Der 37-Jährige konnte sich gegenüber den Bundespolizisten ebenso wenig mit den erforderlichen Grenzübertrittspapieren ausweisen wie der 27-jährige Landsmann auf dem Beifahrersitz und die 31-jährige Mitfahrerin aus der Dominikanischen Republik. Lediglich der „Reiseorganisator“ auf der Rückbank erfüllte mit seinem italienischen Ausweis die gesetzlich geforderten Einreisevoraussetzungen.

Alle vier Personen wurden bei der Rastanlage Inntal-Ost festgenommen und zur Bundespolizei-Dienststelle nach Rosenheim gebracht. Dort fanden die Beamten in einer Socke des albanischen Beifahrers Kokain im niedrigen Grammbereich. Die Drogen wurden sichergestellt. Den beiden Albanern und der Dominikanerin wurde die Einreise in die Bundesrepublik verweigert. Mit den jeweiligen Strafanzeigen „im Gepäck“ sind die drei nach Österreich zurückgewiesen worden. Der Italiener konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seine Rückfahrt selbständig antreten. Er wird voraussichtlich schon bald mit einem Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern zu rechnen haben.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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