Am Mittwoch zum dritten Mal in Folge

Lkw-Blockabfertigung an Grenze: Tiroler Polizei zieht Bilanz

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Kufstein/Kiefersfelden/A93 - Auch am Mittwoch werden Lkw auf der A93 an der Grenze geblockt. Dadurch kommt es zu Staugefahr.

Update, 10.10 Uhr - Pressemeldung der Tiroler Polizei

Am 19. Juni in der Zeit von 5 bis 21.50 Uhr erfolgte auf der A12 eine sogenannte Lkw-Dosierung mit nachstehendem Ergebnis zur Lkw-Frequenz:

  • 5 bis 6 Uhr: 219 Lkw
  • 6 bis 7 Uhr: 245 Lkw
  • 7 bis 8 Uhr: 215 Lkw
  • 8 bis 9 Uhr: 245 Lkw
  • 9 bis 10 Uhr: 295 Lkw
  • 10 bis 11 Uhr: 305 Lkw
  • 11 bis 12 Uhr: 305 Lkw
  • 12 bis 13 Uhr: 317 Lkw
  • 13 bis 14 Uhr: 244 Lkw
  • 14 bis 15 Uhr: 248 Lkw
  • 15 bis 16 Uhr: 210 Lkw
  • 16 bis 17 Uhr: 158 Lkw
  • 17 bis 18 Uhr: 163 Lkw
  • 18 bis 19 Uhr: 155 Lkw
  • 19 bis 20 Uhr: 208 Lkw
  • 20 bis 21 Uhr: 361 Lkw
  • 21 bis 21.50 Uhr: 283 Lkw
  • Gesamtdurchflussmenge: 4.176 Lkw

Der Lkw-Verkehr im Bereich des Checkpoints in Kufstein-Nord (Einreise aus Deutschland) war den ganzen Tag über extrem stark. Der Bereich zwischen Kufstein und Innsbruck, der Ballungsraum Innsbruck sowie der Bereich zwischen Innsbruck und Schönberg im Stubaital blieben vorerst ohne wesentliche Störungen, weshalb der Frühverkehr noch problemlos abgewickelt werden konnte.

Ab den frühen Nachmittagsstunden setzte zusätzlich intensiver Reiseverkehr aus Deutschland und dem Unterinntal kommend in Richtung Italien ein, sodass sich ab etwa 15 Uhr sehr starke Behinderungen auf der A13 zwischen Europabrücke und Innsbruck sowie auf der A12 im Raum Zirl-Ost bis Wattens/Weer einstellten. Ursache dafür waren unter anderem auch mehrere Pannen und Unfälle mit Sachschaden zwischen Schönberg im Stubaital und Hall in Tirol, wobei teilweise nurmehr ein Fahrstreifen zur Verfügung stand und es daher immer wieder zu kompletten Verkehrsstillständen kam.

Aufgrund der überdurchschnittlich hohen Verkehrsbelastung - verbunden mit Pannen und Unfällen - wurde die Dosiermenge ab 16 Uhr wieder deutlich reduziert.

Es muss davon ausgegangen werden, dass der Verkehr auf der A12 am 19. Juni ohne diese Dosiermaßnahme im gesamten Inntal zum Erliegen gekommen und auch die Nebenstraßen komplett überlastet gewesen wären.

Presseaussendung der Landespolizeidirektion Tirol

Update, 20. Juni, 7.35 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Am 19. Juni begannen die Tiroler Behörden um 5 Uhr mit der sogenannten Dosierungsmaßnahme auf der österreichischen Inntalautobahn A12 auf Höhe der Ausfahrt Kufstein-Nord in Fahrtrichtung Innsbruck.

Zwischen 5 und 6 Uhr wurden pro Stunde zirka 200 Lkw die Durchfahrt gewährt, von 6 bis 8 Uhr waren es 150 Lkw, bis 13 Uhr wurde auf bis zu 300 Lkw erhöht, ab 13 Uhr waren es wieder 250 Lkw. Ab 16 Uhr bis gegen 20 Uhr wurde wieder auf 150 Lkw pro Stunde reduziert. Bis zum Ende der Dosierungsmaßnahme gegen 21 Uhr wurde nochmal auf 250 beziehungsweise 300 Lkw erhöht.

Gegen 5.50 Uhr staute sich der Lkw-Verkehr bis zur Anschlussstelle Oberaudorf und gegen 7.30 Uhr erreichte er die Anschlussstelle Brannenburg. Gegen 10.30 Uhr staute sich der Lkw-Verkehr bis auf die A8 zurück und erreichte gegen 16 Uhr eine Höchstlänge von rund 40 Kilometern (AS Irschenberg).

Etwa 21 Uhr hatte sich der Stau gänzlich aufgelöst. Die Dosierungsmaßnahmen auf österreichischer Seite wurden gegen 21 Uhr nach 16 Stunden Einsatzdauer beendet.

Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mit Unterstützungskräften der Operativen Ergänzungsdienste Rosenheim sorgten dafür, dass die Anschlussstellen bis zum frühen Nachmittag weitestgehend befahrbar waren und die linke Fahrspur für den Pkw-Verkehr frei blieb. Danach war dies aufgrund der Reduzierung von Einsatzkräften wegen der langen Einsatzdauer nicht mehr zu gewährleisten.

Aufgrund des erwartungsgemäß hohen Verkehrsaufkommens durch den Reiseverkehr wegen des Feiertags und des Brückentags kam es für Reisende zu teilweise erheblichen Verkehrsbehinderungen auf A8 und A93.

In diesem Zusammenhang bittet die Verkehrspolizei Rosenheim die Verkehrsteilnehmer darum, nicht auf dem Seitenstreifen am Stau vorbeizufahren. Dies stellt nicht nur eine, mit einem Bußgeld von 75 Euro bewehrte Verkehrsordnungswidrigkeit dar, sondern auch eine Gefahr für die Einsatzkräfte, die sich teilweise auf dem Seitenstreifen aufhalten.

Ferner wurden insgesamt vierzehn Verstöße gegen das während der Blockabfertigung bestehende Lkw-Überholverbot, sieben Geschwindigkeitsverstöße sowie mehr als 80 Verstöße wegen verbotswidrigen Benutzens des Seitenstreifens zur Anzeige gebracht.

Pressemeldung der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Update, 10.30 Uhr - Blockabfertigung: Stau für Lkw

Auf der A93 von Rosenheim in Richtung Kiefersfelden kommt es zwischen dem Dreieck Inntal und dem Grenzübergang Kiefersfelden zu Stau für Lkw auf dem rechten Fahrstreifen. Es besteht Überholverbot für Schwerverkehr über dreieinhalb Tonnen. Der Standstreifen darf nicht befahren werden. Die Blockabfertigung soll noch bis etwa 11 Uhr dauern.

Vorbericht

Den dritten Tag in Folge besteht Staugefahr auf der A93 von Rosenheim in Richtung Kiefersfelden zwischen dem Inntaldreieck und dem Grenzübergang Kiefersfelden. Grund dafür ist die Lkw-Blockabfertigung von Tiroler Seite aus. Diese soll noch bis etwa 11 Uhr andauern.

Vor allem für Lkw auf dem rechten Fahrstreifen kann es wegen der Blockabfertigung zu Stau kommen. Es muss mit Wartezeiten gerechnet werden. Momentan kommt es laut den aktuellen Verkehrsmeldungen zwischen Oberaudorf und dem Grenzübergang Kiefersfelden immer wieder zu Stau.

Noch soll die Situation eher entspannt sein. Dies könnte sich allerdings ändern, da am Vorfeiertag gegen Mittag zunehmend mit Reiseverkehr zu rechnen ist. Zum einen starten bereits am Mittwoch viele ins lange Wochenende rund um Fronleichnam, zum anderen neigen sich die Pfingstferien in Bayern und anderen Bundesländern dem Ende zu.

So lief die Lkw-Blockabfertigung in den vergangenen Tagen:

ksl

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