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Großangelegte Suchaktion bei Kufstein

Deutscher (49) stürzt am Zettenkaiser ab und wird verschüttet – tot

Am Donnerstag (18. August) ereignete sich in Tirol unweit der Grenze zu Bayern ein tragisches Unglück. Ein 49-Jähriger stürzte am Zettenkaiser ab und wurde anschließend von Felsblöcken verschüttet. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, er konnte nur noch tot aufgefunden werden.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Scheffau am Wilden Kaiser (Tirol) – Am 18. August, gegen 8 Uhr, stieg ein 49-jähriger Deutscher alleine vom Parkplatz Hintersteiner See über die Waller Alm auf das Hocheck und weiter über den Westgrat des Zettenkaisers zum Gipfel auf. Gegen 13.30 Uhr befand sich der 49-Jährige über den Riegensteig wieder im Abstieg und vereinbarte mit seiner Lebensgefährtin einen Treffpunkt am Parkplatz des Hintersteiner See.

Als der Mann bis 19.30 Uhr nicht am vereinbarten Treffpunkt erschien, setzte die Frau die Rettungskette in Gang. Es wurde eine großangelegte Suchaktion unter Einbindung von Einsatzkräften der Bergrettung Scheffau (sechs Personen) und Kufstein (zehn Personen) mit drei Hundeführern der Bergrettung, Einsatzkräften des Bezirksfeuerwehrverband Kufstein (acht Personen) samt Drohne sowie vier Diensthundeführern der Polizei, einer Streife der PI Kufstein, Alpinpolizei und des Polizeihubschraubers eingeleitet.

Abgestürzt und verschüttet

Die Bergrettung konnte schließlich gegen 23 Uhr den vermissten Bergsteiger auf dem Riegensteig nur mehr tot vorfinden. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge dürfte ein größerer Felsblock, den der 49-Jährige als Tritt oder Griff benutzte, ausgebrochen sein.

In Folge dürfte der Mann etwa 25 Meter über die rund 50 Grad steile Felsrinne, in welcher der Weg verläuft, abgestürzt und dort von den mitgerissenen Felsblöcken verschüttet worden sein. Der Verstorbene konnte schließlich am Morgen des 19. August vom Polizeihubschrauber geborgen werden.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol

Rubriklistenbild: © Matthias Bein

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