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Täter flüchten mit "Entführtem" vor Polizei

"Bombe" und angebliche Entführung halten Kufstein in Atem

Kufstein - In Kufstein läuft seit den frühen Morgenstunden ein Großeinsatz der Polizei. Grund hierfür sind eine Bombendrohung sowie eine angebliche Entführung.

Am Donnerstag, 7. November, war gegen 6.15 Uhr bei der Polizei in Kufstein die Meldung eingegangen, dass es soeben zu einer Entführung eines Mannes durch drei Personen gekommen sei. Zudem gab der Anrufer auch Hinweise auf ein mögliches Fluchtfahrzeug, mit dem die Täter angeblich von Ebbs in Richtung Eichelwang gefahren seien.

Im Zuge einer sofort eingeleiteten Großfahndung konnte eine Polizeistreife das Fahrzeug im Gemeindegebiet von Ebbs feststellen und anhalten. Nachdem sich die Insassen geweigert hatten, das Fahrzeug zu verlassen, flüchtete der Fahrer mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Kufstein, wie die Landespolizeidirektion Tirol nun mitteilte. Dabei soll es mehrfach zu riskanten Überholmanövern gekommen sein, wie die Tiroler Tageszeitung berichtet.

Verfolgungsjagd von Ebbs bis Kufstein

Die Polizeistreife nahm die Verfolgung auf und konnte das Fahrzeug im Bereich einer Baustelle im Stadtgebiet von Kufstein anhalten und mit Unterstützung einer weiteren Polizeistreife die vier Insassen - dabei handelt es sich laut Polizei um drei Männer und eine Frau - vorläufig festnehmen. Unter den Personen befand sich auch das angebliche, männliche "Entführungsopfer". Der "Entführte" wurde laut Polizei kurz darauf wieder entlassen. Näheres zu den Identitäten ist bislang nicht bekannt. Unklar ist außerdem, ob sich das vermeintliche Opfer freiwillig in dem Fahrzeug aufgehalten hat.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen fiel von Seiten eines Beteiligten zudem im Zusammenhang mit dem Fluchtwagen auch das Wort "Bombe". Aufgrund dessen wurde der Bereich um das Fahrzeug großräumig abgesperrt und Spezialkräfte alarmiert. Eine Bombe oder ein ähnlicher Gegenstand wurden jedoch nicht entdeckt. Die Ermittlungen laufen weiter. Viele Fragen sind in diesem Fall jedoch noch ungeklärt.

Landespolizeidirektion Tirol/mw

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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