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Rund 500 Gäste müssen mit Bussen ins Tal fahren

Drama im Zillertal: Arbeiter (†52) „sitzt“ tot auf Mast von Gondelbahn – Polizei nennt weitere Details

Ortsschild Mayrhofen Zillertal
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Das Ortsschild von Mayrhofen im Zillertal.

Mayrhofen – Ein schrecklicher Zwischenfall hat sich am Sonntagnachmittag (17. Juli) an der bekannten Ahornbahn in Mayrhofen im Zillertal (Tirol) ereignet. Dort kam ein Arbeiter ums Leben – während noch hunderte Touristen auf dem Berg waren.

Update, 15.05 Uhr - Polizei äußert Details zur Todesursache

Wie die Landespolizeidirektion (LPD) Tirol inzwischen mitgeteilt hat, „dürfte der Mann während routinemäßiger Wartungsarbeiten auf der Stütze“ von einer vorbeifahrenden Gondel gestreift worden sein. „Dabei erlitt der Mann so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb“, so die Polizei weiter. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Erstmeldung, 11.30 Uhr

Der 52-jährige Österreicher kletterte nach Angaben der Landespolizeidirektion Tirol am Nachmittag aufgrund einer technischen Störung notwendig gewordenen Wartungsarbeiten auf die erste Stütze der bekannten Gondelbahn. Gegen 16 Uhr sah ein Arbeitskollege den 52-Jährigen dort regungslos auf der Stütze sitzen und setzte daraufhin sofort die Rettungskette in Gang.

Einsatzkräfte retteten den Mann von der Stütze und begannen anschließend sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Für den Österreicher kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Was genau passiert ist, ist derzeit unklar. Als Unglücksursache wird ein medizinischer Notfall vermutet.

Wegen des Rettungseinsatzes musste der Betrieb der Bergbahn eingestellt werden. Deswegen mussten knapp 500 Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Berg befanden, mit Kleinbussen von der Mittelstation ins Tal gebracht werden. Die zuständige Polizeiinspektion ermittelt. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet.

mw

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