Nach Brandanschlag Mitte März

Erneuter Vorfall in Asylunterkunft Nußdorf am Inn

Nußdorf am Inn - Am Montag, den 2. April, gegen 0.10 Uhr kam es zu einem erneuten Vorfall an der Asylbewerberunterkunft in Nußdorf am Inn. Diesmal war ein Knallkörper durch Unbekannte vor der Asylbewerberunterkunft gezündet worden. Die Kripo ermittelt und sucht Zeugen.

Nachdem bereits, wie berichtet, am 17. März, ein brandsatzähnlicher Gegenstand gegen die Außenmauer der Asylbewerberunterkunft geworfen worden war, wurde in der Nacht auf Ostermontag nun ein Knallkörper vor der Unterkunft gezündet. Kurz nach Mitternacht schreckten einige der Bewohner aus dem Hochriesweg in Nußdorf hoch, da vor ihrer Unterkunft ein lauter Knall zu hören war. Ein Zeuge sah anschließend zwei Personen in südlicher Richtung weglaufen

Eine sofort eingeleitete Fahndung mit einem Großaufgebot der Polizei verlief jedoch ergebnislos. Die eigens nach dem Brandanschlag von vor zwei Wochen eingerichtete Ermittlungsgruppe „Steinbach“ der Kriminalpolizei Rosenheim ermittelt weiter auf Hochtouren. Beamte u. a. des Kommissariats Staatsschutz werden am Montag erneut eine Anwohnerbefragung rund um die Asylbewerberunterkunft durchführen. 

Die EG „Steinbach“ bittet weiter um Zeugenhinweise: 

  • Wer hat vor während oder nach der Tat verdächtige Personen oder Fahrzeuge rund um die Asylbewerberunterkunft in Nußdorf gesehen?
  • Wer kann sonstige Angaben zur Tat oder den Tätern machen? 

Zeugen sollen sich mit der EG „Steinbach“ unter der Telefonnummer 08031/200-3500 oder 08031/200-0 bzw. jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © dpa

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