In Ausbildung, Einsatzmittel und Sicherheit investiert

BRK probt für Katastrophenlage am Inn

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Nußdorf am Inn - Rund 250 Helfer sind bei der BRK-Herbstübung dabei gewesen. Mehrere Szenarien sind dabei geprobt worden. Eine erste Bilanz fällt positiv aus.

Eine Katastrophenlage ähnlich der, die 2013 die Region heimsuchte, hatte sich der BRK-Kreisverband zu seiner Großübung "Herbstwind" ausgesucht. Viele Szenarien waren von den einzelnen BRK-Gemeinschaften parallel abzuarbeiten. Im Einzelnen waren die Schwerpunkte im Rahmen der Großübung überwiegend bei den Einheiten der Wasserrettung angesiedelt.

Ziel der Übung, erklärt der Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes, Karl-Heinrich Zeuner, sei es die Zusammenarbeit der einzelnen Dienste zu testen und Erkenntnisse zu sammeln. Ulrich Rose, Mitverantwortlicher für die Übungsvorbereitung, ging im Schulungsraum der Bergrettungswache Brannenburg vor zahlreichen Gästen befreundeter Dienste und Vertretern der Kommunen, der Politik und der Behörden, zu Beginn der Übung mit Blick auf die Erfahrungen von 2013 auf die dort gemachten Lehren ein. "Wir haben darauf reagiert und uns enorm weiterentwickelt, in die Zukunft, in Ausbildung, Einsatzmittel und in interne Schnittstellen und Sicherheit investiert."

Zahlreiche Helfer bei BRK-Herbstübung

Die Besucher wurden mit Kleinbussen zuerst zum Wasserübungsplatz am Inn gebracht. Dort waren die Helfer dabei ein in den Inn gestürztes Auto und deren Insassen zu bergen. Gezeigt wurde bei der nächsten Station die neue Errungenschaft der Bergwacht getestet, ein Fahrzeug das mittels einer Drohne Aufklärung in unwegsamem Geländen ermöglicht.

Dann stand der Unfall eines Kleinbusses auf dem Programm, bei dem mehrere präparierte Verletzte zu versorgen waren. Weil - so die Übungslage - die Anzahl der Einsätze laut Lage die Kapazität der Rettungsdienste ein Engpass entstand, wurden in der Nähe Kräfte der Wasserwacht dorthin entsandt. Ulrich würdigte die traditionell gute Zusammenarbeit der Dienste im Landkreis und im vorliegenden Fall der Feuerwehr Nußdorf.

Wichtig sei die Kommunikation der Dienste auch untereinander. Grundsätzlich gelten heute andere Kriterien, habe sich die Notfallversorgung drastisch verändert. Übungen seien wichtig, um im Ernstfall gut zusammenarbeiten zu können.

In einem kurzen Resümee zog Ulrich Rose eine positive Bilanz der Übung und freute sich über das engagierte Mittun der eingesetzten Kräfte. Die einzelnen durchgespielten Szenarien seien auch auf die veränderte Technik hin erfolgreich verlaufen. Allerdings seien auch Erkenntnisse gewonnen worden, die es gelte in die künftige Arbeit einzubinden.

jre

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