Standortsuche in Nußdorf

Gemeinde ist gegen Mobilfunkmast in Dorfmitte - Telekom steigt aus Projekt aus

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Nußdorf - Eins ist klar: Die Gemeinde Nußdorf möchte keinen Mobilfunkmast mitten im Dorf stehen haben. Doch Gegenvorschläge bezüglich des Ortes für einen Funkmast prallten am Anbieter, der Telekom, ab. Nun stiegt der Anbieter sogar komplett au dem Vorhaben aus: 

Der Gemeinderat in Nußdorf habe nicht ohne Weiteres hinnehmen wollen, dass ein Mobilfunkmast mitten im Dorf aufgestellt werde. Doch für den Anbieter, der Telekom, habe es nur zwei  Standorte gegeben, die für die Errichtung eines Mobilfunkmastes in Frage gekommen wären: das Rathaus und das Feuerwehrgerätehaus. 

Aus Sorge vor einer zu hohen Strahlenbelastung und einer negativen Verzerrung des Ortsbildes, habe die Gemeinde Gegenvorschläge für alternative Standorte gebracht, wie die OVb-Heimatzeitungen berichten. Doch die Telekom habe diese abgelehnt. Bis Ende Juli hätte sich die Gemeinde für einen der von dem Anbieter vorgeschlagenen Standorte entscheiden oder eine geeignete Alternative finden müssen. Geschehe keine der beiden Maßnahmen, steige die Telekom aus dem Projekt aus. Die Gemeinde habe daraufhin einen neutralen Berater, einen Fachmann für Funktechnik, hinzugezogen. In Folge dessen, habe sich die Telekom aus dem Vorhaben zurückgezogen, so die Zeitungen weiter.

Der nun von der Gemeinde beauftragte Experte, Diplomingenieur (FH) Hans Ulrich aus München, habe sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung vorgestellt. „Ich suche in einem ergebnisoffenen Verfahren, nach der schonendsten Variante für die Bürger, mit der ihre Gemeinde vernünftig versorgt werden kann“, versicherte Ulrich. Er sei zudem der Meinung, dass Mobilfunkmasten so positioniert werden könnten, dass so wenig Strahlung wie möglich, von ihnen ausginge.

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Rubriklistenbild: © picture alliance/Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa (Symbolbild)

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