Alle Nußdorfer Bürger können ihre Bedenken äußern

Streit um Steinbruch Überfilzen: Anwohner klagen über Staubbelästigung

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Nußdorf - Der Streit um den Steinbruch von Überfilzen geht weiter. Nun haben alle Nußdorfer Bürger die Möglichkeit, den Behörden ihre Bedenken schriftlich mitzuteilen.

Der Steinbruch von Überfilzen sorgte in der letzten Gemeinderatssitzung in Nußdorf erneut für Ärger, der sich vor allem gegen die Firma Südbayerischen Portland-Zementwerks Gebr. Wiesböck richtet. Die Anwohner von Überfilzen sollen über eine steigende Staubbelästigung klagen, weil die Betreiberin, obwohl vertraglich festgehalten, Abraummaterial nicht nur bei Regenwetter gestürzt und Transportfahrten durch das Dorf durchgeführt haben soll, wie ovb-online.de berichtet.

Nun haben alle Nußdorfer Bürger die Möglichkeit ihre Bedenken schriftlich zu äußern und diese an das Landratsamt, Sachgebiet Immissionsschutz, oder der Gemeinde zu kommen zu lassen.

Vorgeschichte

Im Juli 2019 entschied der Bayerische Verwaltungshof, dass im Steinbruch Überfilzen vorerst nicht mehr gearbeitet werden darf. Der Auslöser des Streits mit der Betreiberin war dabei die Abbauhöhe. Denn auf gut 700 Metern steht eine Sichtschutzwand. Diese ist bei der geplanten Abbauhöhe von 800 Metern allerdings nutzlos.

Rubriklistenbild: © pic ture alliance/dpa (Symbolbild)

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