Neues aus dem Gemeinderat:

Schnelles Internet für nahezu die ganze Gemeinde

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Oberaudorf - Der Internet-Breitbandausbau im Inntal geht in die entscheidende Phase. Bürgermeister Wildgruber rechnet mit einer deutlichen Verbesserung für beinahe das gesamte Gemeindegebiet:

In seiner aktuellen Sitzung am Dienstag beschäftigte sich das Gremium in Oberaudorf um Bürgermeister Hubert Wildgruber erneut mit dem Thema Internet und Breitbandausbau im Gemeindegebiet. "Mit der Telekom als einzigem Interessenten, ging es in erster Linie um einen aktuellen Sachstandsbericht", erklärt der Bürgermeister im Gespräch mit rosenheim24.de.

Absprachen und Verrechnung mit der Telekom nötig

Ursprünglich für eine bessere Anbindung gewerblicher Flächen gedacht, sieht Hubert Wildgruber aber durchaus auch eine Verbesserung für die privaten Haushalte in seiner Gemeinde im Zuge der Umsetzung des Förderprogramms: "Jetzt gilt es noch mit dem Anbieter abzusprechen, in welchen Bereichen bereits Leer-Rohre von seiner Seite und von uns vorhanden sind. Hier soll dann noch eine Verrechnung in den verschiedenen Ortsteilen erfolgen. Das würde schnelles Internet für nahezu das gesamte Gemeindegebiet bedeuten", erklärt Wildgruber weiter.

Unsicher gestalte sich jedoch derzeit noch die Versorgung der Berg-Gebiete in der Gemeinde. "Unter Umständen ist dort auch eine Funklösung denkbar. Dazu müssen aber noch Gespräche mit der Telekom erfolgen, immer unter der Berücksichtigung, welche Kosten und welchen Nutzen wir aus solchen Maßnahmen erhalten", erklärt der Bürgermeister weiter. Bereits in der kommenden Sitzung könnten die ersten Beschlüsse für Baumaßnahmen in Zusammenhang mit der Breitbanderschließung erfolgen, die Umsetzung könnte dann sogar noch vor dem anstehenden Winter beginnen.

Neu-Erlass der Hundesteuer-Satzung

"Wir wollen unsere Hundehalter nicht zusätzlich belasten. Die Beiträge wurden dabei nicht erhöht", so Hubert Wildgruber. In seiner Sitzung am Dienstag verabschiedete der Gemeinderat lediglich eine überarbeitete Fassung der bisher gültigen Hundesteuer-Satzung.Künftig werden die Gebühren für die Besitzer der Vierbeiner nicht mehr jährlich, sondern monatlich eingezogen. "Wir erhoffen uns daraus Verwaltungs-interne Erleichterungen, wenn es darum geht, die Steuern beim Tod eines Tieres zurückzuzahlen", so der Bürgermeister. Darüber hinaus habe der Gemeinderat lediglich noch mehrere "leichte Bereinigungen" der bereits in die Jahre gekommenen Satzung abgesegnet. 

Rubriklistenbild: © pa/dpa

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