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Post vom Verkehrsministerium

Flintsbach - Die Inntalgemeinden wollen beim Them "Zulaufstrecken für den Brennerbasistunnel" mitreden. Eine Antwort auf ihre Resolution kam jetzt vom Verkehrsministerium.

Dossier:

Brennerbasistunnel

In den letzten Monaten haben sich die Inntalgemeinden mit einer gemeinsamen Resolution an Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer gewandt, um eine frühzeitige Beteiligung der Kommunen an den beabsichtigten Planungen für die durch das Inntal führende Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel zu fordern. Über das Antwortschreiben aus dem Bundesverkehrsministerium informierte Bürgermeister Wolfgang Berthaler in der jüngsten Gemeinderatssitzung und bekräftigte dabei die Notwendigkeit einer gemeinsamen Abstimmung und Zusammenarbeit aller betroffenen Kommunen.

Im Schreiben aus dem Verkehrsministerium informiert Dr. Ramsauer über die in diesem Jahr beginnende Planung eines Ausbaus des deutschen Brennerzulaufs. Im unmittelbaren Grenzraum soll die Planung gemeinsam von deutschen und österreichischen Eisenbahninfrastrukturunternehmen durchgeführt werden. Für die Erleichterung der für den exportorientierten Wirtschaftsstandort Deutschland bedeutungsvollen Verkehre über die Alpen benötige man die Akzeptanz dieser Maßnahme in den Regionen entlang des deutschen Brennerzulaufs.

"Daher muss das wirtschaftliche Ziel mit der Entlastung der Anwohner des bayerischen Inntals, aber auch der Anwohner zwischen München und Rosenheim, vom Lärm des Straßen- und Schienenverkehrs einhergehen... Im Rahmen des für den Ausbau vorgeschriebenen Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahrens wird die notwendige Beteiligung der betroffenen Bevölkerung sicherzustellen sein", zitierte Berthaler aus dem Schreiben. Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung solle Gelegenheit bestehen, eigene Vorschläge einzubringen.

Vonseiten des Bundesverkehrsministeriums wird eine umfassende und fortlaufende Information sowie die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit zugesagt. Um alle betroffenen Gemeinderatsgremien auf den neuesten Stand der Maßnahme zu bringen und sich auf das weitere gemeinsame Vorgehen abzustimmen, gibt es am 7. Oktober in der Wendelsteinhalle eine Informationsveranstaltung für Gemeinderäte, bei der auch mehrere Bürgermeister aus Tirol über ihre Erfahrungen beim Ausbau der Bahnstrecke berichten werden. In der mehrjährigen Planungsphase konnten dort eine allgemein akzeptierte Streckenführung und eine größtmögliche Untertunnelung des Verkehrsweges erreicht werden.

Von diesem Treffen erwarte man noch keine Ergebnisse, so Berthaler. Alle betroffenen Kommunen sollen umfassend informiert werden und die Möglichkeiten der weiteren Vorgehensweise diskutieren.

Über die Problematik wurde bereits in zwei Fernsehbeiträgen berichtet, die Berthaler dem Gremium abschließend vorstellte.

mc/Oberbayerisches Volksblatt

Video aus dem Archiv:

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