Schrobenhausener und ABENSBERGER

Saisonauftakt: Spargel bei Prechtl

Halbierte Erdbeeren und ein frischer Spargelbund auf einem Tisch
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Hmm, lecker: Erdbeerspargelsalat - Schon mal probiert?

Bei Prechtl wird diese Woche die Spargelsaison mit originalem Schrobenhausener und ABENSBERGER Bleichspargel eröffnet. Der Spargel wird frisch vom Feld geerntet, ausgeliefert und kommt umgehend in den Verkauf. So bleibt er frisch und behält seinen kräftigen Geschmack.

Raubling - Spargeltarzan oder Spargelstecher? Bei Prechtl ist die Spargelzeit angebrochen. Der frisch geerntete Schrobenhausener Spargel in der Warenauslage kommt direkt vom Hof Karl, ist beste Wahl und purer Genuss jedes Mal. Schrobenhausener Spargel ist eine echt bayerische Delikatesse, die weit über die Landesgrenzen geschätzt wird. Der ABENSBERGER Spargel dagegen kommt vom Hof Franz Plank aus Kehlheim, ist aber nicht weniger fein.

Schrobenhausener Spargel

Seit über 100 Jahren wird in Schrobenhausen und der Region das delikate Stangengemüse angebaut. Die sandigen Böden verleihen ihm seinen unverkennbar nussigen Geschmack und zeichnen ihn aus. Dabei steht das Gütesiegel „Schrobenhausener Spargel“ für wesentlich mehr als nur den guten Geschmack. Es steht auch für gesunde Frische, Qualität und echte Handarbeit.

Spargelernte auf Hof Karl

Das sind die landschaftsprägenden Spargeldämme

Seit nunmehr 30 Jahren wird das „weiße Gold“ auf den Feldern von Hof Karl angebaut, abgeerntet und in den Verkauf gebracht. Der Spargel wird hier immer noch von Hand gestochen, auf die exakte Länge von 22 cm geschnitten und nach der Ernte nicht gewässert. Das ist Qualitätsmanagement vom Feinsten. Denn nur so bleiben alle wichtigen Inhaltsstoffe und Vitamine im Gemüse sowie der vollmundige Geschmack erhalten. Sind die Spargelstangen länger als die vorgegebene Norm von 22 cm erhöht sich das Risiko holziger Stangen enorm.

Den Spargel ernten

Die Spargelsaison beginnt auf Hof Karl stets Anfang April und endet gegen Mitte Juni. Auf 10 ha Fläche werden die gesunden Stangen angebaut. Eine mühselige und zeitintensive Arbeit. Bevor der Spargel endlich gestochen werden kann, müssen für den Bleichspargel erst einmal die charakteristischen Spargeldämme angelegt und aufgeschüttet werden. Sie prägen in der Zeit zwischen April und Juni das Landschaftsbild und verlängern dem Spargelspross den Weg an die Oberfläche.

Weil der Spargel bei guten Witterungsverhältnissen bis zu 0,75 cm in der Stunde wachsen kann, müssen die Spargelreihen an freundlichen Tagen mindestens zweimal täglich durchgesehen werden. Eile ist geboten, denn wenn der Spargel zu lange der Sonne ausgeliefert ist, vertrocknet er schnell. Das heißt: früh aufstehen! Die günstigsten Tageszeiten für die Ernte sind daher der frühe Morgen und der Nachmittag - zu diesen Zeiten sind die Verdunstungsverluste am geringsten.

Bei der Spargelernte.

Ausgestattet mit einem Körbchen, einem gebogenem Messer (Spargelstechmesser oder Stecheisen), einer Art Maurerkelle, der sogenannten (Spargelkelle), und einem Handschuh geht es ab aufs Feld.

Wenn sich der Spargeldamm etwas anhebt und sich im Damm kleinen Risse gebildet haben, ist die Zeit reif, den Spargel aus der Erde zu holen. Aber bitte sachte. Vorsichtig wird der zu erntende Spargel jetzt mit gespreizten Fingern sorgfältig freigelegt. Um nebenstehende Stangen und den Wurzelstock nicht zu beschädigen, reicht es dabei allerdings nicht aus, den Spargel nur flach freizulegen, oben am Kopf zu fassen und mit dem Stechmesser längs der Stange herunterzufahren.

Er muss sachte freigelegt werden. Der gestochene Spargel wird schließlich sofort in den Korb gelegt. Letzterer sollte zum Schutz gegen Austrocknung abgedeckt werden. Zu guter Letzt werden nun noch die beim Stechen entstandenen Löcher mit der Spargelkelle verschlossen und wieder glattgestrichen.

Familie Plank von Hof Franz Plank

Familie Plank vom Hof Franz Plank in Kehlheim
Familie Plank vom Hof Franz Plan in Kehlheim © Familie Plank
Spargelernte Familie Plank
Bei der Spargelernte © Familie Plank
Familie Plank beim sortieren des Spargels: Spargelernte
Beim Sortieren des Spargels © Familie Plank

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Märkte und Öffnungszeiten

Prechtl Raubling:

Markt: Montag - Samstag, 8 - 20 Uhr/ Bäckerei: Montag - Samstag, 8 - 20 Uhr

Prechtl Brannenburg:

Markt: Montag - Samstag, 8 - 20 Uhr/ Bäckerei: Montag - Samstag, 7:30 - 20 Uhr

Prechtl Bad Aibling:

Markt: Montag - Samstag, 8 - 20 Uhr/ Bäckerei: Montag - Samstag, 8 - 20 Uhr und Sonntag, 7:30 - 10:30 Uhr

Prechtl Bad Feilnbach:

Markt: Montag - Samstag, 8 - 20 Uhr/ Bäckerei: Montag - Samstag, 6:30 - 20 Uhr und Sonntag, 7:30 - 17:30 Uhr

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