Güterzug- und Lkw-Kontrolle bei Raubling

Polizei holt Flüchtlinge aus lebensgefährlichen Verstecken

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Raubling/Rosenheim – In dieser Woche hat die Bundespolizei am Bahnhof in Raubling wieder Güterzüge kontrolliert.

Im Verlauf der Schwerpunktaktion fanden die Beamten am Donnerstag, 24. August, insgesamt 13 Migranten auf unterschiedlichen Güterzügen. Auch tags zuvor wurden zwölf Personen aus ihren lebensgefährlichen Verstecken geholt. Alleine im August hat die Bundespolizeiinspektion Rosenheim bisher rund 80 unerlaubt Eingereiste registriert, die unter Lebensgefahr mit Güterzügen nach Deutschland gekommen sind. 

Am Donnerstagmorgen entdeckten die Bundespolizisten zwei Personen, die sich hinter den Rädern eines geladenen Lastwagens verborgen hielten. Die 14-jährige Somalierin und ihr 15 Jahre alter Begleiter aus Eritrea waren sich der Lebensgefahr, in die sie sich mit ihrer illegalen Fahrt begeben hatten, offenbar nicht bewusst. Das Mädchen konnte kaum laufen und klagte über Schmerzen, so dass sie zunächst medizinisch versorgt werden musste. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Minderjährigen in die Obhut des Jugendamtes übergeben. 

Nur wenige Stunden später fanden die Beamten elf Migranten auf einem Güterzug, der von Verona nach München unterwegs war. Die Männer im Alter von 15 bis 37 Jahren lagen auf Flachwaggons, auf denen Lkws transportiert wurden. Dort hatten sie sich offenbar schon in Italien versteckt. Laut eigenen Angaben stammen sie hauptsächlich aus Niger, Mali und von der Elfenbeinküste. Alle Personen wurden für die anschließenden grenzpolizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei gebracht. Mangels Interesse an Schutz oder Asyl mussten zehn von ihnen das Land bereits wieder verlassen.

Pressemeldung Bundespolizei

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