Er wurde stark betrunken in Raubling gestoppt

Lallender E-Roller-Fahrer will Polizei austricksen - jetzt drohen ihm Strafverfahren

Raubling - „Der Mann war stark alkoholisiert und lallte bereits“, so die Polizei - und trotzdem war er auf seinem E-Roller unterwegs und wollte die Polizei mit einem billigen Trick täuschen.

In den frühen Morgenstunden des Samstages, 17. Oktober, gegen 1 Uhr, kontrollierten die Polizeibeamten der Inspektion in Brannenburg einen 49-jährigen Verkehrsteilnehmer der in Raubling Höhe Kufsteiner Straße mit seinem Elektro-Scooter fuhr. Der Fahrer verlangsamte kurz vor der Kontrolle sein Fahrzeug, schaltete es aus und fuhr wie mit einem normalen Tretroller.

Der Grund für das atypische Verhalten war schnell gefunden. Der Mann war stark alkoholisiert und lallte bereits. Sein Fehlverhalten wollte er jedoch nicht einsehen, weshalb eine Blutentnahme angeordnet werden musste, um den Grad der Alkoholisierung festzustellen. Da auch ein E-Scooter als Kraftfahrzeug gilt, wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet, was mit einer Geldstrafe sowie dem Entzug der Fahrerlaubnis bestraft werden kann. Weil das Gefährt auch nicht die erforderliche Pflichtversicherung vorwiese, was mittlerweile bekannt sein dürfte, wird auch hier ein Verfahren wegen einem Vergehen nach dem Pflichtversicherungsgesetz geführt.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg

Rubriklistenbild: © Alena Zielinski

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