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Bei Polizeikontrolle in Pfraundorf

"Reichsbürger" verweigert jegliche Kooperation

Raubling - Eigentlich wollte die Polizei in Pfraundorf nur eine harmlose Verkehrskontrolle durchführen. Doch ein sogenannter "Reichsbürger" sah dies anders und bereitete den Beamten eine Menge Arbeit.

Die sogenannten "Reichsbürger" haben der Polizei in den letzten Wochen und Monaten eine Menge Arbeit beschert. Traurige bundesweite Bekanntheit erhielt die Bewegung nach dem Tod eines Polizisten bei einem SEK-Einsatz in Mittelfranken. Auch in der Region mussten die Beamten deswegen immer wieder aktiv werden. Jetzt gab es im Gemeindebereich von Raubling einen weiteren Einsatz wegen eines Bürger, der partout nicht kooperieren wollte.

"Reichsbürger" war zu schnell 

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde in Pfraundorf am Montag kurz vor Mitternacht ein 49-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis von Beamten der Polizeiinspektion Brannenburg aufgrund überhöhter Geschwindigkeit angehalten und kontrolliert. Trotz mehrmaliger Aufforderung, seinen Führerschein, Fahrzeugschein und Ausweis auszuhändigen, verweigerte er dies. Auch auf Nachfrage nach seinen Personalien gab der Mann keine Auskunft. 

Stattdessen entgegnete er, dass die Polizeibeamten zu dieser Kontrolle nicht legitimiert wären, da sie nur „Angestellte der Deutschland GmbH“ seien. Zudem gab er an, ein "Mensch des deutschen Reiches" zu sein. Da er sich weiterhin weigerte, seine Personalien anzugeben bzw. Papiere vorzuzeigen, wurde er zur Identitätsfeststellung auf die Dienststelle gebracht. Nachdem hier seine Dokumente überprüft werden konnten, wurde er nach Beendigung der Sachbearbeitung wieder entlassen. 

srs/Pressemeldung Polizeiinspektion Brannenburg

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Rubriklistenbild: © dpa

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