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Corona-Hochrisikogebiet ab 14. November

Reisewarnung für Österreich – Was gilt jetzt für Urlauber und Pendler aus Bayern?

Reisewarnung für Österreich – Was gilt jetzt für Urlauber und Pendler aus Bayern?
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Eine Reisewarnung heißt, nicht dass man nicht nach Österreich einreisen darf, sondern nur, dass man bei der Wiedereinreise nach Deutschland geimpft oder genesen sein muss, wenn nicht droht eine Quarantäne.

Österreich gilt ab Sonntag (14. November) wieder als Hochrisikogebiet. Was das für Pendler und Reisende bedeutet:

Update, 17. November - Neue Einreisebestimmungen ab 22. November

An den Grenzen zu Salzburg wird ab Montag wohl wieder strenger kontrolliert. Neben anderen Änderungen werden Antigen-Tests werden dann nicht mehr akzeptiert, Berufspendler sind ausgenommen.

Erstmeldung:

Österreich/Bayern - Erstaunlich lange hat es dieses Mal gedauert, dass das RKI und damit die Deutsche Bundesregierung eine Reisewarnung für Österreich ausgesprochen hat, angesichts von Neuinfektionszahlen jenseits von 1000 in Salzburg und Oberösterreich, zum Teil sogar Werten von über 2500 zum Beispiel im Salzburger Lungau oder knapp 2000 in den oberösterreichischen Bezirken Braunau und Vöcklabruck.

Für deutsche Urlauber sind die Folgen einer Reisewarnung relativ einfach erklärt: Sie brauchen bei der Wiedereinreise ein Geimpft- oder Genesen-Zertifikat und müssen sich auf www.einreiseanmeldung.de registrieren, dort müssen dann auch die Negativnachweise hochgeladen werden, also Impf- oder Genesenen-Nachweis. Wenn sie diesen Nachweis nicht haben, müssen sie nach dem Urlaub zehn Tage in Quarantäne. 

Salzburgs Touristiker sehen darin kein Problem, da in Österreich für das Einchecken in Hotels ohnehin die 2G-Regel gilt, also man muss geimpft oder genesen sein, Tests werden nicht akzeptiert. Komplizierter wird es allerdings bei Kindern, die in Österreich keinen Nachweis brauchen, bei der Wiedereinreise nach Deutschland allerdings schon, wenn sie also nicht off-label-geimpft oder genesen sind, müssen Kinder bis 12 Jahren fünf Tage in Quarantäne, Kinder über 12 Jahren sogar zehn Tage. Hier ist allerdings ein Freitesten nach dem fünften Tag möglich. Als Test wird ein Antigentest nicht älter als 48 Stunden akzeptiert oder ein PCR-Test nicht älter als 72 Stunden, „Wohnzimmertests“ werden nicht anerkannt.

Keine Regeln für kleinen Grenzverkehr

Ausgenommen von der Registrierungspflicht, als auch von der Quarantänepflicht, falls nicht geimpft oder genesen, sind nach wie vor Grenzpendler (Deutsche, die in Österreich arbeiten) und Grenzgänger (Österreicher, die in Deutschland arbeiten). Berufspendler, also Österreicher, die in Deutschland arbeiten oder studieren, müssen allerdings einen Testnachweis dabei haben und diesen mindestens zweimal wöchentlich erneuern. Für den schnellen Einkaufstourismus, also schnell zum Tanken nach Salzburg fahren oder zum Einkaufen nach Freilassing gibt es keinerlei Einschränkungen. 

Reisewarnung als „Aus“ für Wintersaison?

Am 22. Oktober 2020 gab es von der Deutschen Bundesregierung erstmals eine Reisewarnung für Österreich, damals gab es in Bundesland Salzburg gerade einmal 227 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, das Berchtesgadener Land meldete damals knapp 300 und war eben in den speziellen BGL-Lockdown gegangen. Jetzt, ein Jahr später und mit wirksamen Impfstoffen hat das Land Salzburg mit 1236 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu kämpfen und ein Ende ist nicht abzusehen, das Berchtesgadener Land kratzt ebenfalls an der 1000-er Marke, also einer von 100 Bewohner ist neu infiziert.

Eine Reisewarnung bedeutet nicht, dass man nicht nach Österreich fahren darf, sondern nur, dass es Einschränkungen bei der Wiedereinreise nach Deutschland gibt.

Da in Österreich in der Hotellerie die 2G-Regel gilt, wäre nicht viel zu befürchten, wenn da nicht die Ausnahme für die Kinder wäre, und im Wintertourismus sind bekanntlich auch viele Familien mit ihren Kindern beim Skifahren, die dann nach der Rückkehr in Quarantäne müssen. Walter Veit von der Österreichischen Hoteliervereinigung mit einem Hotel am Obertauern rechnet deshalb mit einer Stornowelle der Familien für Weihnachten und Silvester, „im schlimmsten Fall sind es bis zu 50 Prozent weniger Gästen“. 

hud

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