Situation in Scharnitzer Asylunterkunft eskaliert

Ehepaar mit fünf Kindern verletzt sich selbst und legt Feuer

Scharnitz - Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurde die Polizei am Freitagvormittag alarmiert.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Am 31. Mai gegen 11.50 Uhr kam es in der Flüchtlingsunterkunft in Scharnitz zu einem Polizeieinsatz. 

Ein afghanisches Ehepaar (40 und 38 Jahre alt) hatte sich in ihrem Zimmer selber Schnittverletzungen zugefügt, Gegenstände beschädigt und einen Brand gelegt. Der Brand konnte von ihren zwei ältesten Söhnen und der Heimleiterin in kürzester Zeit gelöscht werden. 

Beide Personen wurden unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung mit der Rettung ins BKH Hall iT. eingeliefert. In Absprache mit der BH Innsbruck wurden die fünf Kinder des Ehepaares (2 bis 18 Jahre alt) einem Sicherheitsmitarbeiter der Tiroler Sozialen Dienste übergeben und in anderen Unterkünften untergebracht. 

Die Erhebung der Ursache für diesen Vorfall ist derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Am Einsatz waren neben vier Polizeistreifen der PI Seefeld und Telfs auch noch die Feuerwehr Scharnitz sowie das Rote Kreuz Seefeld und Telfs.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

Lesen Sie auch: Die Situation bei einem Einsatz der Polizei in einer Asylunterkunft in Stephansposching im Landkreis Deggendorf ist eskaliert. Mehrere Polizisten wurden verletzt.

Rubriklistenbild: © dpa

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