Land Tirol setzt auf Herdenschutz

So viele Wölfe und Goldschakale wurden 2020 in Tirol nachgewiesen

Tirol - Die Almsaison rückt auch in Tirol immer näher - und damit wird auch die Diskussion um Wölfe in der Region Einzug halten. Das Land Tirol will jedenfalls für Herdenschutzmaßnahmen eine Million Euro bereitstellen.

Zehn unterschiedliche Wölfe - davon acht männliche und zwei weibliche Tiere - zählte man im vergangenen Jahr in Tirol, wie das Land Tirol mitteilt. Zudem wurden zwei Goldschakale und ein Luchs im österreichischen Bundesland festgestellt. Außerdem konnte im Grenzgebiet Garmisch/Außerfern ein Bär nachgewiesen werden. 250 gerissene und vermisste Schafe sollen im Zusammenhang mit den sogenannten großen Beutegreifern stehen. Das Land Tirol setzt nun auf Herdenschutzprojekte. Insgesamt sollen dafür in den Jahren 2020 und 2021 dafür eine Million Euro bereitstehen.

Eine Planstelle für Herdenschutzprojekte soll laut Plan ins Leben gerufen werden, überdies gelte es, mehr Amtstierärzte zu beschäftigen. Summa summarum werde es in drei Abteilungen fünf zusätzliche Stellen geben, verlautbarten Landesrat Josef Geisler und Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe. Nicht zuletzt werde die Zusammenarbeit mit der Jägerschaft verstärkt.

-dp-

Rubriklistenbild: © Boris Roessler/dpa

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