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Stärke lag möglicherweise sogar bei 4,5

Erdbeben in Tirol reißt Menschen aus dem Schlaf - teilweise auch in der Region

Erdbeben Tirol Karte 16. August 2021
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In Tirol kam es am späten Montagabend (16. August) zu einem Erdbeben, das bis zu uns in die Region zu spüren war.

Wörgl/Landkreis - In Tirol und teilweise auch bei uns in der Region sind am späten Montagabend (16. August) Menschen unsanft aus dem Schlaf gerissen worden. Der Grund: In rund zehn Kilometer Tiefe war es zu einem Erdbeben gekommen.

Laut Angaben des Deutschen GeoForschungsZentrums in Potsdam (GFZ) ereignete sich das Beben gegen 23.15 Uhr in etwa auf halber Strecke zwischen Wörgl und Schwaz. Der österreichische Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) meldete dabei eine Stärke zwischen 4,0 und 4,5. Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) gab eine Stärke von 4,1 an, das bayerische Landesamt für Umwelt und der Erdbebendienst für Bayern meldeten eine Magnitude von 3,2.

Erdstöße wohl auch in der Region zu spüren

Die Stärke sowie die genaue Lage des Epizentrums und Erdbebentiefe können in den nächsten Stunden noch korrigiert werden, während Seismologen die Daten manuell auswerten und ihre Berechnungen verfeinern, hieß es dazu. Auch mehrere Leser von rosenheim24.de - wohnhaft im südlichen Landkreis Rosenheim - hatten die Erdstöße offenbar verspürt und sich in der Nacht bei der Redaktion gemeldet.

Nennenswerter Schaden dürfte laut den Experten nicht entstanden sein - abgesehen von möglicherweise heruntergefallenen Gegenständen und kleineren Rissen. Laut ZAMG war das Erdbeben vor allem an folgenden Orten zu spüren: Schachnern (Entfernung vom Epizentrum: circa 1 Kilometer), Bad Gastein (21 Kilometer), Lienz (23 Kilometer), Matrei in Osttirol (27 Kilometer), Kaprun (30 Kilometer), Zell am See (34 Kilometer), Saalfelden am Steinernen Meer (45 Kilometer) und Spittal an der Drau (52 Kilometer).

Ende 2019 bereits mehrere Erdbeben

Ende 2019 hatte es bereits ähnliche Vorfälle in der Region gegeben. Am 23. Oktober bebte im Raum Kufstein die Erde mit einer Stärke von rund 3,9. Damals habe sogar „das Biertragerl neben dem Bett gewackelt“, berichtete ein Bürger aus Kiefersfelden gegenüber rosenheim24.de (Plus-Artikel). Sogar bis nach Tuntenhausen waren die Erdstöße damals spürbar (Plus-Artikel). Im Dezember 2019 gab es ein weiteres Beben der Stärke 2,9, dessen Epizentrum zwischen Imst und Telfs lag (Plus-Artikel). Rund eine Woche später bebte die Erde bei Innsbruck ein drittes Mal (Plus-Artikel).

mw/mh

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