Unweit der Grenze

Fischer entdecken Leiche an Innufer

Kundl - Im tirolerischen Kundl, nur unweit der Grenze, wurde eine Leiche am Innufer aufgefunden. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, dürfte es sich um einen vermissten 25-Jährigen handeln.

Am Montag haben zwei Fischer eine Leiche am Innufer in Kundl (Bezirk Kufstein) aufgefunden. Laut Medienberichten dürfte es sich bei dem Toten um einen seit dem 14. November vermissten Mann aus Südtirol handeln. Wie die Polizei bekanntgibt, besteht kein Hinweis auf Fremdverschulden, auch die Obduktion hätte keine diesbezüglichen Erkenntnisse gebracht.

Der Mann hat nach Angaben der Exekutive am 14. November um 23 Uhr seine Wohnung verlassen. Den Tag hatte er mit seiner Lebensgefährtin (22) verbracht. Am Abend kam ein langjähriger Freund der 22-Jährigen zu Besuch in die gemeinsame Wohnung des Paares in Wattens. In Folge sei auch viel Alkohol geflossen. Gegen 22.30 Uhr sei die Stimmung dann plötzlich gekippt, der Südtiroler sei zunehmen aggressiv geworden.

„Er hatte zu viel getrunken“, begründete seine Mutter vor einem Monat im Gespräch mit der TT: Er habe einen Streit mit seiner Freundin gehabt. Die 22-Jährige rief schließlich ihre Mutter in die Wohnung. Der Besucher überredete den Mann, bei ihm zu übernachten. Dort blieb der Südtiroler allerdings nicht lange, „aufgebracht“ habe er die Wohnung verlassen. Von da an verlor sich die Spur. Eine folgende Suchaktion blieb erfolglos. Gerüchte, wonach der Mann einem Verbrechen zum Opfer gefallen sei, werden von der Polizei zurückgewiesen. Dafür gebe es keine Hinweise.

red.

Rubriklistenbild: © Hendrik Schmidt/dpa

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