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Skifahrer aus Bayern in der Wildschönau schwer verletzt

Absturz-Drama in Tirol: „Er wollte wegen Corona unbedingt alleine in die Gondel...“

Skifahrer Bayern Gondel Wildschönau
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Der Skifahrer (28/roter Kreis) stürzte aus etwa sieben Metern Höhe auf eine darunterliegende Teerstraße.

Wildschönau/Innsbruck – Er wollte unbedingt eine bereits ausfahrende Gondel erreichen und ignorierte dabei alle Warnungen: Jetzt gibt es weitere Details zu dem Absturz des Skifahrers (28) aus Bayern, der in Auffach in der Wildschönau (Tirol) sieben Meter in die Tiefe gefallen war.

Er wollte wegen Corona wohl allein in die Gondel“, sagte Alpinpolizist Christoph Silberberger, der vor Ort im Einsatz war, gegenüber der Tiroler Tageszeitung. Inzwischen befindet sich der Skifahrer aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab auf dem Weg der Besserung. Nichts desto trotz war der Skifahrer bei dem Absturz erheblich verletzt worden. Er hatte sich unter anderem einen Arm gebrochen und Wirbelverletzungen zugezogen.

„Dass aufmerksame Passanten unter dem Mann eine Plane gespannt hatten, kurz bevor er abstürzte, hat wohl noch Schlimmeres verhindert“, ergänzte Silberberger, der über die Vorkommnisse nur mit dem Kopf schütteln konnte: „So etwas ist mir in meiner ganzen Karriere jedenfalls noch nicht unterkommen!

„Habe ich in meiner ganzen Karriere noch nicht erlebt!“

Zu dem Unfall war es am Faschingsdienstag (1. März) gekommen, als der 28-Jährige gegen 8.35 Uhr mit einer 8er-Gondel ins Skigebiet Wildschönau hinauffahren wollte. Der Mann wollte an der Talstation eine bereits ausfahrende Gondelkabine erreichen – und hatte dabei alle „Stopp-Schilder“ und Warnrufe des Personals ignoriert. Zudem soll er eine Einstiegsschranke absichtlich übersprungen haben. Bei seinem Einstiegsversuch klemmte sich der Mann dann zunächst den Arm in der Tür ein und wurde mitgeschleift. Es gelang ihm anschließend, sich außen an der Gondel an den sogenannten Skiköcher festzuhalten. rosenheim24.de hatte bereits darüber berichtet.

Obwohl das Personal sofort den Not-Stopp betätigte, kam die Bahn erst nach rund 40 Metern zum Stillstand, wie die Landespolizeidirektion Tirol im Anschluss mitteilte. Zu diesem Zeitpunkt baumelte der Skifahrer in sieben Metern Höhe. Wenig später verließen ihn die Kräfte und er stürzte rund sieben Meter tief auf eine Teerstraße. Passanten hatten dabei noch versucht, eine Plane als eine Art „Sprungtuch“ einzusetzen. Nichts desto trotz wurde der Mann schwer verletzt und musste mit einem Hubschrauber in eine Klinik nach Innsbruck geflogen werden.

mw/mh