Aufregung am Donnerstag in St. Johann

Ausgebüxten Jungstier mit Messerstichen getötet

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St. Johann - Am Donnerstag (19. Dezember) ist ein Jungstier auf dem Gelände eines Schlachthofs in St. Johann beim Entladen von einem Anhänger entlaufen. Das Tier wurde mit Messerstichen in den Hals getötet.

Für viel Aufregung sorgte am Donnerstagmittag ein Jungstier. Auf dem Gelände eines Schlachthofs in St. Johann ist er beim Entladen von einem Anhänger entlaufen. 

Nach mehreren misslungenen Versuchen das Tier einzufangen, wurde der Stier in ein nahegelegenes Feld getrieben, teilt die Polizei mit. Das Tier wurde durch drei gezielte Schüsse eines Jägers "geschwächt", wie es von Seiten der Polizei hieß. Anschließend wurde der Stier vom Personal des Schlachthofes mit Messerstichen in den Hals getötet.

Versuche, das Jungtier einzufangen, scheiterten. Der Stier attackierte mehrere Personen, eine wurde dabei leicht am Oberschenkel verletzt. 

Sieben Schüsse auf ausgebüxte Kuh

In Matrei am Brenner war es am Mittwochvormittag der vergangenen Woche zu einem ähnlichen Einsatz gekommen. Eine entlaufene Kuh wurde von Beamten der Cobra erschossen. 

In sozialen Medien kursierte ein Video des Vorfalls, das zu heftigen Diskussionen führte. Daraufhin hagelte es Kritik von Tierschützern, wie ORF Tirol berichtete. Die Cobra verteidigte hingegen das Vorgehen des Beamten. Das Tier habe beim Versuch, es einzufangen, Menschen attackiert. Der Besitzer der Kuh sei mit der Tötung einverstanden gewesen, da er sie nicht mehr hätte einfangen können.

mh

Rubriklistenbild: © picture alliance / Ralf Zwiebler

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