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Junge (†6) in Ache ertrunken

Nach Überfall-Drama in Tirol: Diese Fragen sind jetzt noch offen

Nach Raubüberfall stirbt ein Sechsjähriger in Fluss in Österreich
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Nach Raubüberfall stirbt ein Sechsjähriger in Fluss in Österreich

Es ist ein Drama, das nicht nur ganz Österreich bewegt. Auch in Deutschland sind Schock und Verständnislosigkeit groß, nachdem ein kleiner Junge (†6) im Zusammenhang mit einem brutalen Raubüberfall sterben musste.

Tirol - Der gebürtige Deutsche Florian war mit seinem Sohn Leon, der an einem seltenen Gendefekt leidet, mitten in der Nacht auf einem Spaziergang unterwegs. Offenbar nichts Ungewöhnliches, denn aufgrund seiner Krankheit konnte der Bub häufiger nachts nicht schlafen. Der Vater machte dann immer wieder Ausflüge mit ihm, um ihn zu beruhigen. So auch in der Nacht auf den vergangenen Sonntag. Dabei wurde Florian plötzlich wohl völlig unvermittelt von hinten mit einer Flasche niedergeschlagen und sank bewusstlos zu Boden.

Der Täter flüchtete und ließ den ohnmächtigen Florian und Leon in seinem Buggy sitzend zurück. Während der Vater bewusstlos war, hat sich der Junge wohl aus dem Kinderwagen befreit, und sich zur nahe gelegenen Tiroler Ache begeben, wo er schließlich ins Wasser stürzte und ertrank. Ein Fußgänger entdeckte den am Boden liegenden Florian und rief die Polizei. Nachdem der Vater wieder erwacht war, fragte er nach seinem Sohn. Die Beamten begaben sich sofort auf die Suche, fanden aber nur noch den leblosen Körper des kleinen Leons. Die Obduktion hat keine Hinweise auf Fremdeinwirkung gezeigt. Soweit die Faktenlage bisher, doch damit sind noch einige Fragen ungeklärt.

Warum greift jemand einen Mann an, der ein Kind dabeihat?

Diese Frage beschäftigt auch die Einwohner von St. Johann, dem Dorf, wo sich das Drama abspielte. Verbrechen seien in St. Johann eine absolute Seltenheit. Der Ort mit 9000 Einwohnern ist ganz im Gegenteil für seine malerische und zum Ausspannen einladende Kulisse bekannt.

Warum waren die Beiden so weit weg von ihrem eigentlichen Wohnort?

Der Wohnort von Florian liegt einem Bericht der Bild-Zeitung nach 16 Kilometer weit entfernt von St. Johann. Warum waren sie also überhaupt dort? Offenbar stand Leon kurz von der Einschulung in St. Johann. Florian habe sich laut Bekannten extra deswegen in dem Ort eine Wohnung besorgt. In dieser habe er auch die Nacht, in der sich die Tragödie ereignete, verbracht.

Warum stieg Leon aus und ging allein zur Ache?

Diese Frage beschäftigt auch die Ermittler besonders. Offenbar war Leon ein großer Freund des Wassers. Vielmehr noch, er soll Wasser sogar geliebt haben. Offenbar wollten die Eltern auch deswegen eine Schwimmtherapie für ihn organisieren. LKA-Chefin Katja Tersch wird mit den Worten zitiert: „Der Bub war von Was­ser fasziniert, es zog ihn an­.“

Die wichtigste Frage: Wer ist verantwortlich für die Tragödie?

Die Ermittlungsarbeiten der Polizei laufen auf Hochtouren, doch noch gibt es keinen Täter. Die Beamten gehen derzeit Zeugenhinweisen nach, Florian liegt allerdings noch immer im Krankenhaus und konnte mit Stand Mittwochmorgen noch nicht vernommen werden.

Polizisten sind am Unglücksort im Einsatz. Nach einem Raubüberfall auf seinen Vater ist ein Sechsjähriger in der Tiroler Ache in Österreich ums Leben gekommen.

**rosenheim24.de wird weiter berichten, sobald es neue Erkenntnisse gibt.**

nt

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